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Fichtenau: Telefonbetrügereien, Einbruch und Einbruchsversuch, Unfallflucht

In Fichtenau/Wildenstein erlangte ein Telefonbetrüger Beute. In Crailsheim wurde eine Seniorin um Bargeld und Schmuck betrogen. Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Foto: Depositphotos

Aalen (ost)

Fichtenau/Wildenstein: Telefonbetrüger erlangt Beute

Mit der Masche „falscher Polizeibeamter“ und der Geschichte, dass sich eine Einbrecherbande in der Nachbarschaft herumtreiben würde, wurde am Donnerstagmittag eine Seniorin durch unbekannte Täter telefonisch kontaktiert. Weiter wurde der Geschädigten vorgespielt, dass ein Fotograf vorbeikommen und von den vorhandenen Wertgegenständen Fotos machen würde. Tatsächlich kam ein unbekannter Mann bei der Seniorin vorbei und ließ sich Silberbesteck vorzeigen. Unter dem Vorwand, dass die Gegenstände in seinem Auto besser zu fotografieren seien, verließ er die Wohnung mit mehreren Besteckteilen im Wert eines niedrigen dreistelligen Eurobetrags. Zum Täter ist bekannt, dass dieser männlich und etwa 25 Jahre alt war. Er war komplett schwarz gekleidet, trug eine schwarze Schirmmütze mit Aufschrift. Er war etwa 170cm groß und trug einen Schnauzbart. Der Polizeiposten Fichtenau bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 07962 379.

Erneut weist die Polizei eindringlich darauf hin:

Crailsheim: Telefonbetrug

Am Donnerstag gegen 13:30 Uhr erhielt eine Seniorin einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten, der der Geschädigten vorspielte, dass bei einer Einbrecherbande Fotos ihres Hauses gefunden wurden. Im weiteren Gesprächsverlauf wurde die Geschädigte gezielt nach Wertgegenständen ausgefragt und ein „Polizeibeamter“ angekündigt, der vorbeikommen würde. Der falsche Polizeibeamte ließ sich von der Geschädigten Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren Hundert Euro vorzeigen. Er nahm die Wertgegenstände an sich und verließ die Wohnung unter dem Vorwand die Gegenstände fotografieren zu müssen und die Kamera im Auto zu haben. Der unbekannte Täter war männlich und etwa 20 Jahre alt. Er trug einen grauen Jogginganzug, war schlank und hatte braune Haare. Das Polizeirevier Crailsheim bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07951 4800.

Um derartige Taten zu verhindern, sprechen Sie bitte insbesondere mit Ihren lebensälteren Angehörigen und Bekannten über die Betrugsmaschen und klären Sie diese entsprechend auf. Weitere Hinweise diesbezüglich finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

Satteldorf: Wohnungseinbruch

Unbekannte Täter gelangten am Donnerstag in der Zeit zwischen 17 Uhr und 19:30 Uhr gewaltsam über ein Fenster in eine Wohnung im Sonnenweg. Dort durchsuchten sie die Räumlichkeiten und entwendeten Schmuck von noch unbekanntem Wert. Das Polizeirevier Crailsheim bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen. Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07951 4800 bei der Polizei zu melden.

Gaildorf: Unfallflucht

Ein bisher unbekannter Autofahrer beschädigte am Donnerstag in der Zeit zwischen 9 Uhr und 13:20 Uhr in der Hauptstraße einen geparkten Audi und fuhr anschließend unerlaubt weiter. Anhand des Schadensbildes ist davon auszugehen, dass der unbekannte Autofahrer beim Rückwärtsfahren mit der Anhängerkupplung gegen den Audi gestoßen ist. Der Polizeiposten Gaildorf hat die Ermittlungen zum unbekannten Unfallverursacher aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 07971 95090 um Zeugenhinweise.

Ilshofen: Versuchter Einbruch

Am Donnerstagabend gegen 18:30 Uhr versuchte ein bisher unbekannter Dieb die Terrassentüre eines Wohnhauses im Weidweg aufzubrechen. Hierbei wurde der Einbrecher gestört und brach seinen Einbruchsversuch ab. Der verursachte Schaden wird auf 2000 Euro geschätzt. Beim Täter soll es sich um einen etwa 175 cm – 180 cm großen Mann mit schlanker Statur handeln, zur Tatzeit soll er eine dunkle Hose sowie einen dunklen Kapuzenpullover getragen haben. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Hall unter der Telefonnummer 0791 4000 entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männliche Verdächtige, 87 weibliche Verdächtige und 316 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

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