Steine werfende Jugendliche haben am Freitagnachmittag einen Polizeieinsatz ausgelöst und einen Pkw beschädigt. Gegen 16.40 Uhr teilte eine 69 Jahre alte Toyota-Fahrerin mit, dass ihr Fahrzeug auf der Bundesstraße 28 in Fahrtrichtung Tübingen von Steinen getroffen wurde.
Filderstadt: Steinewerfer

Reutlingen (ost)
Steinewerfer
Jugendliche, die Steine warfen, haben am Freitagnachmittag einen Polizeieinsatz ausgelöst und einen Pkw beschädigt. Gegen 16.40 Uhr meldete eine 69-jährige Toyota-Fahrerin, dass ihr Fahrzeug auf der Bundesstraße 28 in Richtung Tübingen von Steinen getroffen wurde. Ersten Ermittlungen zufolge befanden sich mehrere Jugendliche auf der Brücke Haldenäckerweg und warfen Steine auf die Fahrzeuge, die darunter vorbeifuhren. Zwei dieser Wurfgeschosse trafen das Dach des Pkw der 69-Jährigen, wodurch ein Schaden von etwa 5.000 Euro entstand. Die Fahrerin blieb unverletzt. Eine sofortige Fahndung nach den Jugendlichen mit mehreren Streifenwagen, die sich nach dem Vorfall in Richtung Betzingen entfernten, verlief ergebnislos. Das Polizeirevier Reutlingen hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.
Reutlingen (RT): Bedrohung mit Waffe
Aufgrund einer möglichen Bedrohung mit einer Schusswaffe rückten in der Nacht zum Samstag zahlreiche Polizeikräfte in den Bereich des Reutlinger Marktplatzes aus. Gegen 1.50 Uhr meldeten Zeugen, dass zwei Männer auf eine am Boden liegende Person einschlugen. Nach den aktuellen Ermittlungen kam es zu einem verbalen Streit zwischen einem 25-jährigen und einem 16-jährigen Mann. Der ältere wurde mehrmals ins Gesicht geschlagen, während der 14-jährige Begleiter des Angreifers die bedrohte Person mit einer Pistole bedrohte. Der Angegriffene konnte sich erfolgreich verteidigen, woraufhin die beiden Täter flohen. Bei der Fahndung wurden die Jugendlichen in der Nähe des Tatortes gefunden und ihren Eltern übergeben. Die beschriebene Pistole stellte sich als Schreckschusswaffe heraus und wurde beim 16-Jährigen gefunden.
Reutlingen (RT): Vor Kontrolle geflüchtet und Polizeibeamten verletzt
Ein 15-jähriger Jugendlicher wird wegen versuchten Diebstahls und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte vom Polizeirevier Reutlingen ermittelt. Um 23 Uhr beobachtete eine Zeugin, wie drei Täter in der Reichenecker Straße versuchten, ein Fahrrad mit einer Flex zu stehlen. Als die Polizei eintraf, flüchteten alle drei zu Fuß. Der 15-Jährige konnte nach kurzer Verfolgung gestellt werden und setzte unerwartet Pfefferspray gegen einen 25-jährigen Polizeibeamten ein, der ihn im Gesicht traf. Nach einem heftigen Kampf konnte der betrunkene Jugendliche überwältigt und festgenommen werden. Der verletzte Beamte musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Fahndung nach den beiden anderen Tätern verlief ergebnislos. Das Diebesgut und die Flex wurden am Tatort sichergestellt.
Kirchheim unter Teck (ES): Größerer Polizeieinsatz
Ein randalierender 44-jähriger Mann löste am Freitagmittag einen Polizeieinsatz in einem Einfamilienhaus im Ortsteil Ötlingen aus. Um 12.40 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass ein Schuss in der Wohnung abgefeuert und es zu Streitigkeiten gekommen war. Bei der Überprüfung gestand der Mann den Einsatzkräften freiwillig und wurde widerstandslos festgenommen. Der Jäger und Sportschütze hatte bei einem Streit mit seiner 46-jährigen Ex-Partnerin gezielt auf Einrichtungsgegenstände geschossen und dann den Notruf gewählt. Die Frau wurde durch den Schuss leicht verletzt, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung. Die Waffenbehörde beschlagnahmte mehrere Waffen aus dem Haushalt. Die Überprüfung der erforderlichen Erlaubnisse ist Gegenstand der Ermittlungen. Der Mann wurde vorübergehend festgenommen und muss mit entsprechenden Anzeigen rechnen.
Filderstadt (ES): Gefährlich überholt (Zeugenaufruf)
Das Polizeirevier Filderstadt ermittelt gegen den Fahrer eines grauen BMW M2, der am späten Freitagnachmittag auf der Landesstraße 1209 zwischen Waldenbuch und Plattenhardt gefährlich überholt und dadurch andere gefährdet haben soll. Ein 61-jähriger Fahrer eines Mercedes-Benz EQV war gegen 17.45 Uhr mit seiner Beifahrerin auf der L1209 in Richtung Plattenhardt unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve zwischen Hauweg und Alteweg überholte der BMW den Mercedes. Während des Überholvorgangs überquerte ein Fußgänger die Straße, und ein weiteres Fahrzeug kam entgegen. Der Mercedes-Fahrer musste eine Notbremsung durchführen, um einen Unfall zu vermeiden und dem BMW das Zurückkehren in die eigene Spur zu ermöglichen. Zeugen, insbesondere der Fußgänger und der Fahrer des entgegenkommenden grauen Mercedes-Benz, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Filderstadt zu melden.
Mössingen (TÜ): Fahrzeugbrand
In der Nacht zum Samstag rückten Feuerwehr und Polizei in den Belsener Weg aus, um einen Fahrzeugbrand zu löschen. Gegen 3.15 Uhr geriet ein Mercedes-Benz C-Klasse aus unbekannten Gründen in Brand. Passanten bemerkten das Feuer und alarmierten die Rettungskräfte. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro, aber niemand wurde verletzt. Das Polizeirevier Tübingen hat die Ermittlungen zum Brand übernommen.
Albstadt (ZAK): Folgenschwerer Verkehrsunfall
Ein schwer verletzter Fahrer und mehrere beschädigte Pkw sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagnachmittag in Ebingen ereignete. Eine 84-jährige Fahrerin eines Mercedes A-Klasse fuhr gegen 15.20 Uhr zunächst in die Ulrichstraße in Richtung Hohkreuzstraße und stieß dabei gegen ein Verkehrszeichen. Dann setzte sie ihre Fahrt entgegen der vorgeschriebenen Richtung über die Karl-Peter-Straße fort und überquerte die Raidenstraße. In der Mehlbaumstraße kollidierte sie mit einem geparkten Hyundai, der gegen einen geparkten VW Polo stieß, der schließlich gegen einen Ford Transit prallte. Der Mercedes wurde auf die Seite gedreht, und die Fahrerin musste befreit werden. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden wird auf 29.500 Euro geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen (0.57%) vergleichsweise selten. Die Mehrheit der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 260926 Fällen (85.09%). In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 25663 Unfälle innerorts (8.37%), 13562 außerorts (4.42%) und 3369 auf Autobahnen (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, während 6139 Personen schwer verletzt und 36086 leicht verletzt wurden.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








