Eine Zeugin alarmierte die Polizei nach einem Vorfall auf einem Parkplatz, bei dem Kinder in einem Auto gesehen wurden.
Filderstadt: Verdächtige Wahrnehmung

Reutlingen (ost)
St. Johann (RT): Verdächtige Beobachtung
Am Freitagnachmittag führte eine verdächtige Beobachtung zu einem größeren Polizeieinsatz in St. Johann. Gegen 14.45 Uhr alarmierte eine Zeugin die Polizei, weil sie auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Würtingen von einem schnell ausparkenden Auto gefährdet worden sein soll. Im Fahrzeug sollen sich zwei Kinder befunden haben, von denen eines anscheinend mit Klebeband gefesselt war. Das Auto soll dann in Richtung Ortsmitte davongefahren sein. Im Zuge der daraufhin eingeleiteten umfangreichen Fahndungsmaßnahmen, an denen neben zahlreichen Streifenwagen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, wurde das beschriebene Fahrzeug mit mehreren Kindern an Bord gefunden. Es stellte sich heraus, dass die Kinder nur einen Scherz miteinander gemacht hatten. Es gab keine strafbaren Handlungen. (cw)
Filderstadt-Sielmingen (ES): Einbruch in Praxisräume
Ein Unbekannter hatte es offenbar auf Bargeld abgesehen, als er in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in eine Praxis in der Kantstraße einbrach. Zwischen 19.15 Uhr und 7.30 Uhr verschaffte sich ein Krimineller gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchte sie nach Wertgegenständen. Da dort jedoch nichts Wertvolles aufbewahrt wurde, musste er sich laut aktuellen Erkenntnissen mit einem geringen Betrag aus der Trinkgeldkasse zufriedengeben, mit dem er dann unerkannt verschwand. Das Polizeirevier Filderstadt hat die Ermittlungen aufgenommen. (cw)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männlich, 87 weiblich und 316 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 männliche, 80 weibliche und 432 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10,38% aus, was 10.355 Unfällen entspricht. 1.733 Unfälle, also 0,57%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen 85,09% der Unfälle waren Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








