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Flächenbrand in Landkreis Heilbronn/Erlenbach

Ein Flächenbrand im Gewann Schemelsberg führte zur Autobahnsperrung auf der A6 in Richtung Nürnberg. Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer bis in die frühen Morgenstunden.

Foto: Unsplash

Heilbronn (ost)

Aus bisher ungeklärten Gründen brach gegen 21:15 Uhr im Gewann Schemelsberg ein Feuer aus, das auf einer Fläche von ca. 2 Hektar dort gelagertes Reisig in Brand setzte. Auch griff das Feuer auf 2 landwirtschaftliche Anhänger über, die dort abgestellt und teilweise mit Reifen beladen waren. Die Fläche befand sich direkt neben der BAB A6. Zum Glück wurde der Verkehr auf der Autobahn nicht durch die starke Rauchentwicklung beeinträchtigt. Die Autobahn in Richtung Nürnberg musste für mehrere Stunden teilweise gesperrt und zeitweise mehrmals vollständig gesperrt werden, da die Feuerwehr den Brand auch von der Autobahn aus bekämpfen musste. Die Feuerwehr hatte das Feuer gegen 22:15 Uhr unter Kontrolle. Die Löscharbeiten werden jedoch voraussichtlich bis zum frühen Morgen des 30.07.2026 andauern, da sich in den Reisigbündeln immer wieder Glutnester bilden. Das THW unterstützt die Feuerwehr dabei mit einem Schaufelradbagger. Aufgrund der starken Rauchentwicklung gab die Feuerwehr Warnmeldungen an die Bevölkerung in den umliegenden Ortschaften heraus, die ihre Fenster geschlossen halten sollten. Messungen ergaben, dass keine Schadstoffe freigesetzt wurden. Die Feuerwehr war mit 108 Einsatzkräften, 28 Fahrzeugen und 2 Drohnen im Einsatz. Zum Glück gab es keine Verletzten. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 35.000 Euro. Die Polizei Neckarsulm führt die weiteren Ermittlungen zur Brandursache. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an das Polizeirevier Neckarsulm unter Tel. 07132-93710 zu wenden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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