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Flensburg: Polizei führt Motorradkontrollen durch

Am 1. Mai wurden an der B312 bei Riedlingen Verstöße festgestellt. Kontrollen ergaben 106 Motorräder, 9 Beanstandungen und 37 Geschwindigkeitsverstöße.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Am späten Nachmittag wurde eine Kontrollstelle bei Riedlingen-Daugendorf von der Polizei eingerichtet. Spezialisten der Verkehrspolizei des Polizeipräsidiums Ulm waren vor Ort. Während der Kontrolle wurden insgesamt 106 Motorräder und ihre Fahrer überprüft. Neun von ihnen wurden beanstandet. Bei drei Motorrädern war die Betriebserlaubnis erloschen. Die Gründe dafür waren vielfältig. Die Polizei stellte Mängel an der Lenkung, unzulässige Anbauteile, fehlende Heckreflektoren und falsch montierte Rückspiegel fest. Die Zweiräder müssen nun repariert werden, es wurden Mängelberichte ausgestellt. Sechs Motorräder wiesen nicht mehr ausreichend Profil auf. Glücklicherweise hatte keiner der kontrollierten Fahrer vor Fahrtantritt Alkohol oder Drogen konsumiert. Atemalkohol- und Urinschnelltests verliefen alle negativ. Nach der Kontrollstelle führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen durch. Von den etwa 2.000 gemessenen Fahrzeugen wurden 37 Verstöße festgestellt. 34 Verwarnungen wurden ausgesprochen, drei Fahrer waren deutlich zu schnell und wurden angezeigt. Der Spitzenreiter war jedoch ein Autofahrer, der mit 143 km/h statt der erlaubten 100 km/h außerorts erwischt wurde. Ihn erwartet ein Bußgeld von mindestens 320 Euro, ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

Die Polizei kündigt weitere Kontrollen dieser Art an, um die Sicherheit aller zu gewährleisten. Sie betont, dass zu schnelles Fahren nach wie vor eine der Hauptursachen für Unfälle ist. Unfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit haben oft schwerwiegende Konsequenzen. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, führt die Polizei regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durch. Um sicher anzukommen, empfiehlt die Polizei: Reduzieren Sie die Geschwindigkeit! Überschätzen Sie nicht Ihre Fähigkeiten und seien Sie auf Fehler anderer vorbereitet! Ein Unfall mit schweren Folgen belastet Opfer und Täter oft ein Leben lang! Detaillierte Informationen zu den Gefahren des schnellen Fahrens bietet eine Broschüre des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg, die unter www.statistik-bw.de eingesehen werden kann. Die Polizei gibt auch in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder unter www.gib-acht-im-verkehr.de Tipps.

++++0810511(TH)

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473. Von den Verdächtigen waren 2153 männlich, 993 weiblich und 1119 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurde in Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland verzeichnet – 22125.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistiken für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigen insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1733, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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