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Flensburg: Polizei stoppt Gurtmuffel und Handynutzer

Die Polizei in Bad Schussenried stoppte Fahrzeuge zwischen 9 und 12 Uhr. Zehn Personen trugen keinen Sicherheitsgurt und zwei wurden wegen Handybenutzung angezeigt.

Foto: unsplash

Ulm (ost)

Da die Fahrenden die Regeln und Gesetze nicht befolgten, hielt die Polizei in der Wilhelm-Schussen-Straße zwischen 9 und 12 Uhr mehrere Fahrzeuge an. Bevor etwas Schlimmeres passieren konnte, wiesen die Beamten zehn Fahrende darauf hin, dass sie ihren Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. In zwei Fällen stoppte die Polizei die gefährliche Fahrt von Handybenutzern, die durch ihre Geräte abgelenkt waren. Die Polizei führte aufklärende Gespräche mit allen Betroffenen und zeigte sie an oder stellte kostenpflichtige Verwarnungen aus. Handybenutzern droht ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

Das Tragen von Sicherheitsgurten im Straßenverkehr kann Leben retten. Ein Aufprall mit 50 km/h entspricht einem Sturz aus zehn Metern Höhe, was kaum überlebbar ist. Daher empfiehlt die Polizei, den Gurt immer vor Fahrtantritt anzulegen. Weitere Ratschläge gibt es in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de.

Fahrzeugführer, die ein Handy benutzen, müssen mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt im Zentralregister rechnen. Die Polizei fordert Fahrer dringend auf, das Telefon liegen zu lassen, auch wenn es klingelt. Bereits bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h bedeutet eine Sekunde Ablenkung eine Blindfahrt von 14 Metern. Weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.runtervomgas.de.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733 Fälle, was 0,57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle, was 85,09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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