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Flensburg: Polizei zieht getuntes Auto aus dem Verkehr

Autofahrer mit manipulierter Abgasanlage und weiteren Mängeln gestoppt. Fahrzeug sichergestellt, hohe Kosten und Verwarnung drohen.

Foto: unsplash

Konstanz (ost)

In den letzten Tagen wurden der Polizei vermehrt Autofahrer gemeldet, die extra laute oder aufheulende Motoren haben.

In der Nacht vom Freitag, den 10. Juli, auf den Samstag, den 11. Juli fiel einer Polizeistreife während eines anderen Einsatzes ein Auto auf, das mit einem aufheulenden Motor in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes vorbeifuhr. Nach einer Fahndung konnte das Fahrzeug in der Schneckenburgstraße gefunden und gestoppt werden. Bei der Überprüfung des Autos ergaben sich mehrere Verdachtsmomente, dass der Auspuff des Mercedes AMG stark manipuliert war. Aus diesem Grund stellten die Beamten das Auto sicher, um es einem Gutachter oder dem TÜV vorzuführen und diesen Verstoß zu bestätigen oder weitere Verstöße festzustellen.

Der TÜV stellte tatsächlich neben dem unzulässigen Auspuff weitere erhebliche Mängel am Mercedes fest, wie zum Beispiel eine unzulässige Rad/Reifen-Kombination an der Hinterachse, vier beschädigte Reifen und fehlende Zulassungsnachweise für verschiedene Anbauteile wie Frontlippe, Seitenschweller, etc. Zusätzlich bestand ein weiterer Mangel, der eine Gefahr im Straßenverkehr darstellte, da die Reifen an der Hinterachse am Radkasten schleiften.

Aufgrund der Vielzahl der Mängel wurde dem 23-jährigen Fahrer die Weiterfahrt untersagt. Nun erwarten ihn hohe Kosten für den Rückbau und den Austausch des sehr teuren AMG-Auspuffs, sowie für einen neuen Satz Reifen und den Aufwand, um den Nachweisen und Fristen des Mängelberichts nachzukommen. Zusätzlich zu den TÜV-Gebühren, dem Verwarnungsgeld der Polizei, den Bearbeitungsgebühren und einem Punkt in Flensburg.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistiken für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigen insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen oder 0.57% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen ereigneten sich 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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