Beamte der Verkehrspolizei haben 21 Verstöße in zwei Stunden festgestellt. Handynutzung und fehlender Sicherheitsgurt im Fokus.
Flensburg: Verkehrskontrollen in der Güterstraße

Singen (ost)
Beamte der Verkehrspolizei haben am Montagmitttag in der Güterstraße Verkehrskontrollen mit dem Hauptaugenmerk auf die Benutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt und das nicht Anlegen des Sicherheitsgurts durchgeführt.
Im Zeitraum zwischen 14 Uhr und 16 Uhr stellten sie dabei insgesamt 21 Verstöße fest. 17 Verkehrsteilnehmer „beschäftigten“ sich nebenher mit ihren Handys. Erfreulicherweise waren nur zwei Autofahrer nicht angeschnallt. Außerdem gerieten zwei E-Scooterfahrer, deren Roller keinen gültigen Versicherungsschutz mehr hatten, in die Polizeikontrolle.
Alle 21 Betroffene müssen mit einer Anzeige rechnen.
Die Benutzung des Mobiltelefons während der Fahrt hat ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro zuzüglich Verwaltungsgebühren und einen Punkt in Flensburg zur Folge. Ohne Gurt erwischt zu werden kostet 30 Euro und mit einem Scooter ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs zu sein ist nicht nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat.
Die Notwendigkeit von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen ist aufgrund der jedes Mal hohen Anzahl von Verstößen im Bereich der Handybenutzung am Steuer und der Kindersicherung unbestritten. Diese Zuwiderhandlungen tragen erheblich zur Gefährdung der Sicherheit im Straßenverkehr bei und erhöhen das Unfallrisiko für alle.
Jeder „aktive Teilnehmer“ sollte dem Verkehrsgeschehen seine volle Aufmerksamkeit schenken – ein kurzer Blick aufs Handy, ein Moment der Ablenkung kann lebenslange, nicht wieder gut zu machende Folgen haben, für sich und für andere!
Bei der Nutzung des Sicherheitsgurts nachlässig zu sein kann ebenfalls fatale Folgen haben – sich anzuschnallen ist eine der einfachsten und effektivsten Maßnahmen zur Vermeidung schwerer Verletzungen – und das gilt nicht nur für Erwachsene, sondern insbesondere auch für mitfahrende Kinder.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon hatten 33.630 Unfälle einen Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10,38% aus, insgesamt 10.355 Unfälle. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.733 Fällen, also 0,57%, verhältnismäßig selten. Die meisten Unfälle, nämlich 85,09%, waren Übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 260.926 Fällen. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Bei den Verkehrsunfällen verloren 369 Menschen ihr Leben, 6.139 wurden schwer verletzt und 36.086 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








