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Flucht nach 7 Jahren: Festnahme an der Grenze

Ein gesuchter Mann wurde nach Geldwäscheverurteilung an der Schweizer Grenze festgenommen, nachdem er sich der Strafverfolgung entzogen hatte.

Foto: Depositphotos

Weil am Rhein (ost)

Ein Mann, der wegen Geldwäsche verurteilt wurde und per Haftbefehl gesucht wurde, wurde am Samstag (04.04.2026) von der Bundespolizei festgenommen. Der Gesuchte war abgetaucht und versuchte, der Strafverfolgung zu entkommen.

Schon 2019 wurde der nigerianische Staatsbürger von einem Gericht zu einer Geldstrafe von 7.200 Euro verurteilt. Da der heute 49-Jährige weder die Gerichtsschulden beglich noch die Ersatzfreiheitsstrafe antrat, erließ die Staatsanwaltschaft einige Monate später den Haftbefehl. Bei der Kontrolle eines Fernreisebusses aus Italien am Autobahn-Grenzübergang Weil am Rhein endete die Flucht mit der Festnahme durch die Bundespolizei. Da der in Italien ansässige Mann die offene Geldstrafe vor Ort nicht begleichen konnte, erfolgte die Einlieferung in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt. Dort verbüßt er eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe.

Quelle: Presseportal

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