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Flucht nach Betrugsversuch in Pforzheim

Zwei Männer versuchen Mobilfunkverträge mit gefälschten Ausweisen abzuschließen. Nach Flucht werden sie in Mönchengladbach festgenommen und durchsucht.

Foto: Depositphotos

Pforzheim (ost)

Zwei Männer, 28 und 30 Jahre alt, haben am Dienstagnachmittag versucht, mehrere Mobilfunkverträge in einem Elektronik-Fachgeschäft in Pforzheim abzuschließen, indem sie gefälschte Ausweise vorlegten.

Nach aktuellen Ermittlungen versuchten die Männer gegen 14:30 Uhr, unter Verwendung gefälschter Personalausweise vier Mobilfunkverträge abzuschließen, um hochwertige Smartphones als Vertragsbeigabe zu erhalten. Das Verkaufspersonal erkannte sie jedoch, da sie vor einigen Wochen auf ähnliche Weise in einem anderen Elektronikmarkt in Pforzheim aufgefallen waren. Eine Mitarbeiterin informierte schließlich die Polizei.

Als die Beamten eintrafen, flüchteten die beiden Männer zunächst in verschiedene Richtungen. Der 28-jährige Verdächtige wurde nach kurzer Verfolgung im Bereich der Ecke Karlsruher Straße / Julius-Moser-Straße vorläufig festgenommen. Der 30-Jährige wurde zunächst von Passanten bis zu einem Lebensmittelgeschäft verfolgt. Dort beobachteten Zeugen, wie er neue Kleidung kaufte, die er sofort an der Kasse anzog. Anschließend verließ er den Laden über einen Notausgang und setzte seine Flucht fort. Der 30-Jährige schaffte es tatsächlich, in sein nahegelegenes geparktes Fahrzeug zu gelangen. Seine Flucht setzte er dann mit dem Auto fort. In der Hohenzollernstraße konnte er erneut verfolgt und schließlich angehalten und vorläufig festgenommen werden. Im Fahrzeug wurden mehrere gefälschte Ausweise und Bankkarten gefunden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim wurde die Durchsuchung der Wohnungen der beiden Verdächtigen in Mönchengladbach gerichtlich angeordnet. Dort wurden neben Bargeld weitere Bankkarten gefunden. Nach Abschluss der strafrechtlichen Maßnahmen wurden die beiden Männer vorläufig freigelassen. Beide werden nun wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs angezeigt.

Patrick Bogner, Pressestelle

Quelle: Presseportal

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