Ein randalierender Passagier führt zu einer außerplanmäßigen Landung. Polizei nimmt den 20-jährigen Störer fest, der stark alkoholisiert war.
Flugzeug muss am Flughafen Stuttgart zwischenlanden

Reutlingen (ost)
Leinfelden-Echterdingen / Flughafen Stuttgart (ES): Notlandung eines Flugzeugs aufgrund eines randalierenden Passagiers
Aufgrund eines randalierenden Passagiers musste ein Flugzeug am Mittwochabend am Flughafen Stuttgart außerplanmäßig notlanden. Der Kapitän eines Airbus A321 auf dem Flug von Paris nach Sofia informierte um 20.30 Uhr, dass ein Passagier an Bord randalierte. Nach einer sicheren Landung um 20.50 Uhr stiegen vier Polizeibeamte über eine Feuerwehrtreppe in das Flugzeug ein und nahmen den 20-jährigen Störenfried fest. Er leistete Widerstand, weshalb die Beamten unmittelbaren Zwang anwenden mussten. Die Flugzeugbesatzung konnte zuvor während des Fluges mit Hilfe einiger Passagiere dem jungen Mann Handschellen anlegen. Zwei Begleiter des 20-Jährigen, die während des Fluges lautstark auffielen, wurden ebenfalls vom Weiterflug ausgeschlossen. Der stark alkoholisierte Heranwachsende wurde daraufhin zum Polizeirevier Flughafen gebracht. Ein Test ergab einen vorläufigen Promillewert von deutlich über 1,5. Er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und die Nacht in Gewahrsam verbringen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart verlangte eine Sicherheitsleistung von 500 Euro. Die beiden Begleiter wurden noch am Mittwochabend freigelassen. Das Flugzeug konnte kurz nach 23 Uhr nach Sofia weiterfliegen. An Bord befanden sich 277 Passagiere und sieben Crewmitglieder. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde durch das aggressive Verhalten des 20-Jährigen niemand verletzt. Der Mann mit bulgarischer Staatsangehörigkeit erlitt leichte Verletzungen bei seiner Festnahme. Die Passagiere an Bord des Flugzeugs applaudierten dem Eingreifen der Polizei. (ms)
Quelle: Presseportal








