Ein 15-jähriger E-Scooter-Fahrer in Freiburg gefährdete Verkehrsteilnehmer und wurde schließlich von der Polizei festgenommen.
Freiburg: 15-jähriger E-Scooter-Fahrer flüchtet vor Polizei

Freiburg (ost)
Am Montag, den 27. Juli, gegen 12.17 Uhr, wurde ein E-Scooter-Fahrer in der Innenstadt von Freiburg wegen aggressiver Fahrweise und einem unvollständig lesbaren Versicherungskennzeichen auffällig. Die Polizei wollte den Fahrer kontrollieren. Er reagierte jedoch nicht auf die Aufforderungen der Polizei anzuhalten und flüchtete. Die Polizei nahm die Verfolgung auf, weitere Streifenwagen wurden zur Unterstützung gerufen.
Während der Flucht bog der E-Scooter-Fahrer unter anderem von der Wannerstraße in die Klarastraße ab, wo es beinahe zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Smart kam. Es kam möglicherweise zu weiteren gefährlichen Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern, darunter mehrere Fahrradfahrer.
Route:
Engelbergerstraße – Wentzingerstraße – Wannerstraße – Klarastraße – Egonstraße – Wentzingerstraße (zuerst Richtung Stühlinger Kirchplatz, dann aber kehrte der Flüchtige um) – Zur Unterführung (beim Hbf) – Bismarckallee – Eisenbahnstraße
Der 15-jährige Fahrer wurde schließlich in der Eisenbahnstraße von der Polizei kontrolliert und vorläufig festgenommen. Es stellte sich heraus, dass er mit einem gefälschten Kennzeichen unterwegs war.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Beschuldigte seinem Vater übergeben. Die Polizei bittet nun Zeugen und mögliche Geschädigte, die durch das Verhalten des 15-Jährigen gefährdet wurden, sich zu melden. Auch der bisher unbekannte Smart-Fahrer wird gebeten, unter der Rufnummer 0761 882 4221 Kontakt aufzunehmen.
oec
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 aus, was 3.38% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen oder 0.57% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 260926 oder 85.09%, waren Übrige Sachschadensunfälle. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








