Unbekannte Täter brachen in Wohnung ein, durchsuchten Räume nach Wertgegenständen. Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise.
Freiburg: Einbruch in Mehrfamilienhaus in Lörrach

Freiburg (ost)
In der Nacht vom Samstag, den 19. September 2026, auf den Sonntag, den 20. September 2026, wurde ein Einbruch in der Pestalozzistraße in Lörrach gemeldet. Nach bisherigen Informationen drangen unbekannte Täter gewaltsam in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ein und durchsuchten die Räume sowie Schränke und Möbel auf der Suche nach Wertgegenständen. Der entstandene Sachschaden übersteigt den Wert des gestohlenen Eigentums. Ein versuchter Einbruch in der gleichen Nacht in der Untermattweg in Lörrach könnte in Verbindung stehen. Obwohl die Täter dort Sachschaden verursachten, gelangten sie nicht in die Wohnräume.
Das Kriminalkommissariat Lörrach hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Pestalozzistraße oder im Untermattweg gesehen haben, sich zu melden. Anwohner werden außerdem gebeten, ihre Überwachungskameras zu überprüfen und verdächtige Aktivitäten der Kriminalpolizei zu melden. Das Kriminalkommissariat ist während der regulären Bürozeiten unter Tel. 07621 176 0 erreichbar. Der Kriminaldauerdienst nimmt rund um die Uhr Hinweise unter Tel. 0761 882 2880 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 80 relativ konstant, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 316 auf 432 stieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








