Fahrer verliert Kontrolle, kollidiert mit Baum – Insassen leicht verletzt und festgenommen
Freiburg: Flucht vor Polizeikontrolle endet mit Verkehrsunfall

Freiburg (ost)
Am Donnerstagabend, den 02.04.2026, gegen 23:45 Uhr, plante eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Freiburg-Nord in der Gegend von Tullastraße/Zinkmattenweg, einen weißen Kleinwagen für eine Verkehrskontrolle anzuhalten.
Trotz des eingeschalteten Blaulichts und der Aufforderung „Stopp Polizei“ beschleunigte der Fahrer sein Fahrzeug stark und versuchte, der Kontrolle zu entkommen. An der Kreuzung Auerstraße/Robert-Bunsen-Straße verlor der 28-jährige Fahrer die Kontrolle über das Auto und prallte frontal gegen einen am Straßenrand stehenden Baum.
Kurz nach dem Unfall warf der 29-jährige Beifahrer aus dem offenen Fenster eine Tüte mit vermutlich Marihuana aus dem Fahrzeug.
Nach aktuellen Informationen wurden beide Insassen nur leicht verletzt. Sie wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Es kam nicht zu einer Kollision zwischen dem flüchtenden Fahrzeug und dem Polizeiwagen.
Beide Insassen ließen sich ohne Widerstand festnehmen. Laut ersten Untersuchungen standen sie unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln.
Die Verkehrspolizei Freiburg hat den Unfall aufgenommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder durch die Fahrweise des Autos möglicherweise gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 0761-882-3100 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 nur 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (28389) höher war als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen (4031). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. In innerorts gelegenen Bereichen ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








