Ein 35-jähriger Mann wurde von zwei Unbekannten angegriffen, bis ein Zeuge eingriff und sie flüchteten.
Freiburg im Breisgau: Attacke auf Mann in Freiburg

Freiburg (ost)
Am Sonntagabend, 14.06.2026, kurz vor 20:30 Uhr wurde eine körperliche Auseinandersetzung im Bereich der «Stefan-Meier-Straße» und «Zur Unterführung» gemeldet. Dort sei ein 35 Jahre alter Mann von zwei bislang Unbekannten angegriffen worden. Erst als ein couragierter Zeuge eingriff, ließen die beiden Unbekannten von dem Opfer ab und flüchteten in Richtung Hauptbahnhof. Der Geschädigte wurde anschließend für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus transportiert.
Bei den beiden Tätern soll es sich um zwei Männer gehandelt haben. Davon soll einer zwischen 30 und 35 Jahren alt gewesen sein. Der Tatverdächte soll schlank gewesen, eine helle kurze Hose getragen und am Oberkörper unbekleidet gewesen sein. Außerdem habe er dunkle kurze Haare sowie einen dunklen Teint gehabt. Der zweite Tatverdächtige wurde lediglich mit einer schwarzen Trainingsjacke beschrieben und soll in ausländischer Sprache gesprochen haben.
Weshalb es zu dem Vorfall kam, soll nun durch die Kriminalpolizei Freiburg geklärt werden. Diese ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
ak
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wovon 304 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 381, darunter 345 Männer und 36 Frauen. 165 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 338, wovon 312 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 402, darunter 363 Männer und 39 Frauen. 211 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








