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Freiburg im Breisgau: Autofahrer verursacht zwei Verkehrsunfälle

Ein alkoholisierter Autofahrer in Freiburg verursachte zwei Verkehrsunfälle, verließ den Unfallort und wurde ohne gültige Fahrerlaubnis erwischt.

Foto: Depositphotos

Freiburg (ost)

Am Abend des 15.05.2026, gegen 22:20 Uhr, verursachte ein Autofahrer in Freiburg in der Hermann-Mitsch-Straße und der Lembergallee zwei Verkehrsunfälle.

Ein 31-jähriger Opel-Fahrer war zunächst in nördlicher Richtung auf der Hermann-Mitsch-Straße unterwegs. An der Kreuzung zur Engesserstraße/ Madisonallee kam es dann bei einem Spurwechsel des 31-Jährigen an einer roten Ampel zu einer Kollision mit einem an der Kreuzung stehenden Fahrzeug. Der Fahrer fuhr danach einfach weiter. Das andere Fahrzeug folgte dem vermeintlichen Verursacher und machte durch Lichtzeichen auf sich aufmerksam. Der 31-Jährige setzte seine Fahrt auf der Lembergallee in Richtung Tullarstraße fort. Als an der nächsten Kreuzung erneut ein Fahrzeug aufgrund einer roten Ampel stoppte, bemerkte der Opel-Fahrer dies wohl zu spät und musste ausweichen, um einen weiteren Unfall zu verhindern. Dabei geriet das Auto nach links von der Straße ab und prallte gegen eine elektrische Litfaßsäule, die auf dem Fahrbahnteiler stand.

Bei der folgenden Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Freiburg stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß und alkoholisiert wirkte. Da er vor Ort einen Atemalkoholtest verweigerte, wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Der Sachschaden wurde auf etwa 15.000 bis 20.000 Euro geschätzt.

Da die beschädigte Litfaßsäule den Verkehr gefährdete, musste die Feuerwehr gerufen werden, um das Hindernis zu beseitigen.

Gegen den 31-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

ak

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon endeten 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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