Trickbetrüger täuschen Notlage vor, bieten wertlosen Schmuck als Pfand an und zahlen das Geld nie zurück. Polizei warnt vor Betrugsmasche.
Freiburg im Breisgau: Betrüger täuschen Notlage vor und verlangen Geld

Freiburg (ost)
Derzeit gibt es vermehrt Fälle und Hinweise auf Trickbetrüger, die vorgeben, in einer Notlage zu sein und von gutgläubigen Menschen Geld leihen wollen.
Die Kriminellen versprechen, das geliehene Geld innerhalb weniger Tage zurückzuzahlen. Zudem bieten sie als Sicherheit angeblich hochwertige Armbanduhren, Goldschmuck oder originalverpackte Smartphones an. Dabei behaupten sie oft, es handle sich um wertvollen Goldschmuck oder Familienschmuck.
In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um wertlosen Modeschmuck, der nur goldfarben ist und teilweise gefälschte Goldstempel trägt. Danach haben die Täter keine Absicht, das geliehene Geld jemals zurückzuzahlen. Die hinterlassene „Sicherheit“ erweist sich als wertlos, und die ausgetauschten Personalien oder Telefonnummern sind normalerweise gefälscht oder nicht erreichbar.
Die meist ausländischen Trickbetrüger sprechen absichtlich gebrochenes Deutsch und reagieren daher oft nicht auf rationale Ratschläge oder Erklärungen.
Sie agieren in kleinen Gruppen oder als hilfesuchende Familie. Oft geben sie vor, Touristen zu sein oder auf der Durchreise zu sein. Dabei nutzen sie oft hochwertig aussehende Fahrzeuge.
Die vermeintlich dringliche Notlage wird emotional geschildert, um Druck aufzubauen und die Opfer zu schneller Hilfe oder Zahlung zu drängen.
Die Betrüger halten Passanten oder Autofahrer an oder sprechen sie auf Rastplätzen an. Die geschilderten Notlagen sind vielfältig. Häufig wird behauptet:
Der Vorgehensweise mit der vorgetäuschten Autopanne tritt oft im Bereich von Tank- und Rastanlagen sowie Pendlerparkplätzen auf und wird als „Autobahngold“ bezeichnet.
Empfehlungen zum Verhalten:
Die Polizei warnt seit einiger Zeit vor dieser Betrugsmasche. Sie tritt häufig entlang von Autobahnen und Fernstraßen auf und wird oft von reisenden Tätergruppierungen begangen. Auch in Freiburg sind bisher mehrere ähnliche Fälle bekannt geworden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








