Zwei Männer in Freiburg-Wiehre festgenommen mit Betäubungsmitteln im Auto, Haftbefehle erlassen und Untersuchungshaft angeordnet. Ermittlungen zu drittem Tatverdächtigen laufen.
Freiburg im Breisgau: Drogenhändler in Haft

Freiburg (ost)
Am Dienstagabend, den 21.04.2026, hat eine aufmerksame Zeugin gegen 23:45 Uhr über den Polizeinotruf drei verdächtige Personen in der Konradstraße im Freiburger Stadtteil Wiehre gemeldet. Nach Angaben der Zeugin haben die drei unbekannten Männer auffällig mit Taschenlampen und einem E-Bike hantiert.
Als die Polizeistreife ankam, wurden die drei Männer in der Goethestraße in einem Auto gefunden und kontrolliert. Dabei entdeckten die Einsatzkräfte mehrere verdächtige Pakete im Fahrzeug. Offenbar handelte es sich um Betäubungsmittel.
Die drei Verdächtigen wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Einer der Männer gelang es, zu Fuß vom Kontrollort zu fliehen. Eine sofortige Fahndung durch weitere Polizeistreifen verlief ergebnislos. Bei den beiden vorläufig Festgenommenen im Alter von 19 und 21 Jahren wurden bei nachfolgenden Durchsuchungen neben mittleren dreistelligen Bargeldbeträgen auch Reizstoffpistolen gefunden und beschlagnahmt. Im Auto der drei Männer wurden ebenfalls mehrere tausend Euro Bargeld gefunden und beschlagnahmt.
Die von der Staatsanwaltschaft Freiburg beantragten Haftbefehle wurden vom zuständigen Amtsgericht genehmigt und vollstreckt. Die beiden dringend Tatverdächtigen deutscher Staatsangehörigkeit befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Freiburg zum dritten dringenden Tatverdächtigen dauern an.
Ob das zu Beginn beschriebene E-Bike, das die Zeugin beobachtet hat, gestohlen wurde, ist ebenfalls Gegenstand weiterer Ermittlungen.
ak
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








