Unbekannte Täter drangen in Wohnung und Einfamilienhaus ein, stahlen Schmuck und Bargeld. Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Freiburg im Breisgau: Einbrüche in Weil am Rhein

Freiburg (ost)
Am Freitag, den 23.01.2026, zwischen 08.30 Uhr und 18.20 Uhr, drang eine unbekannte Täterschaft gewaltsam durch eine Balkontür in eine Wohnung im Hochparterre eines Mehrfamilienhauses in der Pfädlistraße ein. Mehrere Räume wurden durchsucht und Schmuck sowie Bargeld wurden gestohlen.
Auch am Freitag, zwischen 17.40 Uhr und 19.30 Uhr, gelang es einer unbekannten Täterschaft, gewaltsam durch ein Fenster in ein Einfamilienhaus in der Friedrich-Ludw.-Jahn-Straße einzudringen. Auch hier wurden mehrere Zimmer durchsucht und Schmuck entwendet.
Die Ermittlungen werden vom Kriminalkommissariat Lörrach durchgeführt und um Mitteilung verdächtiger Beobachtungen oder anderer sachdienlicher Hinweise gebeten. Das Kriminalkommissariat ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 07621 176-0 erreichbar.
Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang die Bevölkerung, bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort und unkompliziert Mitteilung zu machen. Wählen Sie die 110!
Das Polizeipräsidium Freiburg bietet auch Selbsthilfe an. Die Experten der kriminalpolizeilichen Beratungsstellen bieten interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine kostenlose, neutrale und professionelle Beratung zum Thema Einbruchschutz an.
Machen Sie von der Hilfe der Polizei Gebrauch und lassen Sie sich beraten.
Vereinbaren Sie Termine für dieses kostenlose Beratungsangebot bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter der Nummer 07621 1500-640 oder per E-Mail freiburg.pp.praevention@polizei.bwl.de.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 589 männlich, 87 weiblich und 316 nicht-deutsche Staatsbürger. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








