Eine Mitarbeiterin des Gemeindevollzugsdienstes wurde bedroht und angegriffen, während sie einen Parkverstoß dokumentierte. Die Polizei sucht dringend Zeugen für den Vorfall.
Freiburg im Breisgau: Körperlicher Angriff auf städtische Mitarbeiterin

Freiburg (ost)
Am Freitag, den 04.09.2026, gegen 20:15 Uhr, wurde ein schwarzer VW Golf im Granatgässle in Freiburg von einer Mitarbeiterin des Gemeindevollzugsdienstes bemängelt, weil er in einer Brandschutzzone geparkt war.
Während die Mitarbeiterin den Verstoß dokumentierte, kamen der Fahrer und der Beifahrer zum Auto, stiegen ein und fuhren ein paar Meter weg.
Nachdem das Auto angehalten hatte, stieg der Beifahrer aus und näherte sich der Mitarbeiterin auf bedrohliche Weise. Er packte ihre Schultern und Arme und warf ihr Handy auf den Boden.
Dann fuhr der Mann mit dem Auto in unbekannte Richtung davon. Die Mitarbeiterin rief um Hilfe, wurde aber nicht verletzt.
Das Kennzeichen des schwarzen VW Golf ist bekannt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Nachdem die Mitarbeiterin des Gemeindevollzugsdienstes um Hilfe gerufen hatte, kamen mehrere Passanten hinzu. Als die Polizei eintraf, waren sie jedoch nicht mehr da.
Das Polizeirevier Freiburg-Nord (Tel.: 0761-882-4221) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den beiden Beteiligten geben können.
Vor allem die Personen, die sich zunächst als Helfer vor Ort angeboten hatten, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wovon 304 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 381, darunter 345 Männer, 36 Frauen und 165 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 338, wovon 312 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 402, mit 363 männlichen, 39 weiblichen und 211 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








