Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Freiburg im Breisgau: Motorradfahrer flüchtet vor Polizei und stürzt

Ein Motorradfahrer verletzte sich leicht, als er einer Polizeikontrolle in Freiburg entkommen wollte. Der alkoholisierte Fahrer wurde in eine Klinik gebracht und sein Führerschein eingezogen.

Foto: unsplash

Freiburg (ost)

In der Nacht vom Donnerstag, 10.04.2026, kurz nach 2:45 Uhr, wurde ein Motorradfahrer leicht verletzt, als er versuchte, einer Polizeikontrolle in der Eschholzstraße in Freiburg zu entkommen.

Nach aktuellen Informationen fuhr ein 37-jähriger Motorradfahrer die Eschholzstraße in südlicher Richtung vermutlich mit zu hoher Geschwindigkeit, weshalb er nördlich der Ochsenbrücke einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte. Ein Polizeibeamter begab sich auf die Fahrbahn und gab dem Motorradfahrer Anhaltezeichen. Als der 37-Jährige offenbar die Anweisungen der Polizei missachtete und weiter auf den Beamten zufuhr, musste dieser ausweichen, um nicht vom Motorrad erfasst zu werden. Anschließend flüchtete der Motorradfahrer über die Ochsenbrücke. Als ihm auf der Eschholzstraße auf Höhe der Kleingartenanlagen ein weiterer Streifenwagen mit Blaulicht entgegenkam, bremste er offenbar stark, um die Fluchtrichtung zu ändern. Dabei stürzte der Mann mit seinem Motorrad und verletzte sich leicht.

Der Verdächtige, der offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand, musste mit dem Rettungsdienst in eine Klinik in Freiburg gebracht werden. Dort wurde er unter anderem einer Blutentnahme unterzogen. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt.

Die beteiligten Einsatzkräfte blieben unverletzt.

Gegen den 37-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

ak

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Insgesamt gab es 2023 30714 Verdächtige, darunter 26963 Männer, 3751 Frauen und 11419 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 10.355, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.733 Unfälle aus, was 0,57% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926, was 85,09% aller Unfälle ausmacht. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 25.663 innerorts (8,37%), 13.562 außerorts (4,42%) und 3.369 auf Autobahnen (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24