Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Freiburg im Breisgau: Verkehrspolizei Freiburg kontrolliert Elektrokleinstfahrzeuge

Mehrere Verstöße gegen Vorschriften festgestellt. Neue Versicherungsjahr beginnt am 1. März 2026.

Foto: Depositphotos

Freiburg (ost)

Am Samstagmorgen, dem 28. Februar 2026, führte eine Patrouille der Verkehrspolizeiinspektion Freiburg eine gezielte Überprüfung von Elektrokleinstfahrzeugen (sogenannte E-Scooter) für 75 Minuten durch. Dabei wurden mehrere Verstöße gegen die geltenden Vorschriften festgestellt.

Anfangs wurde ein 14-jähriger Junge mit seinem E-Scooter gestoppt, der unerlaubterweise einen Freund auf dem Fahrzeug mitnahm. Die gemeinsame Fahrt wurde untersagt und der 14-Jährige muss mit einem Verwarnungsgeld rechnen.

Kurz darauf überprüfte die Polizei zwei 13-jährige Kinder, die jeweils einen E-Scooter fuhren. Einer der beiden transportierte zusätzlich ein weiteres Kind. Da das Mindestalter für das Führen von Elektrokleinstfahrzeugen gesetzlich auf 14 Jahre festgelegt ist, wurden die E-Scooter polizeilich beschlagnahmt. Die Eltern der Jugendlichen wurden dann gebeten, die Fahrzeuge bei der Polizei abzuholen. Gegen die Eltern wurde jeweils ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Neben einer hohen Geldstrafe müssen die Eltern auch mit einem Punkteeintrag im Fahreignungsregister in Flensburg rechnen. Darüber hinaus kommen noch Gebühren für die Beschlagnahme und den Transport der E-Scooter auf sie zu.

Dann wurde eine 16-jährige Jugendliche mit ihrem E-Scooter gestoppt. Sie hatte bis zum letzten Tag des Versicherungsjahres 2025 immer noch keinen Haftpflichtversicherungsvertrag für den E-Scooter abgeschlossen. Auch in diesem Fall wurde die Weiterfahrt untersagt. Gegen die 16-Jährige und ihre Mutter wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Strafbemessung obliegt der Staatsanwaltschaft Freiburg.

Die Verkehrspolizei Freiburg weist darauf hin, dass am 1. März 2026 das neue Versicherungsjahr beginnt. Die aktuellen Versicherungsplaketten sind leicht anhand der schwarzen Zahlen und Buchstaben zu erkennen.

Die erfahrenen Polizeibeamten der Verkehrspolizei waren angesichts der Menge und Qualität der Verstöße überrascht. Auch in Zukunft wird die Verkehrspolizei Freiburg ein besonderes Augenmerk auf Elektrokleinstfahrzeuge legen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 10355, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1733 Fälle aus, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 25663 innerorts (8.37%), 13562 außerorts (4.42%) und 3369 auf Autobahnen (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24