Zwei Männer aus Algerien wurden innerhalb eines Tages nach ihrem Aufgriff zu Geldstrafen verurteilt und mit Einreisesperren belegt.
Freiburg im Breisgau: Verurteilung wegen Erschleichens von Leistungen und Fälschung beweiserheblicher Daten

Freiburg im Breisgau (ost)
Innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Festnahme wurden zwei Männer wegen Betrugs und einer Fall von Datenfälschung im beschleunigten Verfahren zu Geldstrafen verurteilt und mit Einreisesperren belegt.
Am Montagnachmittag (19.10.2026) wurden die beiden algerischen Staatsbürger von Einsatzkräften der Bundespolizei in einem Fernzug am Hauptbahnhof Freiburg kontrolliert. Weder der 21-jährige noch der 22-jährige Mann konnten einen gültigen Fahrschein vorweisen. Der 21-Jährige identifizierte sich nur mit einem Foto eines spanischen Ausweisdokuments auf seinem Handy, was zu seiner Festnahme führte. Eine Überprüfung des Ausweisdokuments ergab, dass es sich um eine gefälschte Identitätskarte handelte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg wurde bereits am nächsten Tag ein beschleunigtes Verfahren vor dem zuständigen Amtsgericht eingeleitet, bei dem es um Betrug und Urkundenfälschung ging. Der 21-Jährige wurde zu einer Geldstrafe von 275 Euro verurteilt und sein Handy wurde eingezogen. Der 22-Jährige erhielt eine Geldstrafe von 75 Euro. Aufgrund fehlender Aufenthaltsgenehmigung wurden beide Männer nach Frankreich abgeschoben und erhielten ein Einreiseverbot für Deutschland für zwei Jahre.
Quelle: Presseportal








