Der Fachdienst „Gewerbe und Umwelt“ ermittelt seit dem 15.04.2025 im Zusammenhang mit verletzten oder getöteten Tauben im Stadtteil Stühlinger. Ein 65-jähriger Tatverdächtiger wurde identifiziert und Beweismittel sichergestellt.
Freiburg-Stühlinger: Ermittlungserfolg bei verletzten und getöteten Tauben

Freiburg (ost)
Seit dem 15.04.2025 führt der Fachdienst „Gewerbe und Umwelt“ des Polizeipräsidiums Freiburg Untersuchungen im Zusammenhang mit verletzten oder getöteten Tauben im Stadtteil Stühlinger durch.
Ein Augenzeuge informierte zunächst den Polizeiposten Freiburg-Stühlinger darüber, dass er in der Nachbarschaft verletzte, aber lebendige Tauben mit injektionsnadelähnlichen Geschossen im Körper gesehen hatte. Besonders auffällig war eine Taube mit einer solchen Nadel im Kopf, die noch nicht gefangen werden konnte. Es wurden auch weitere Tauben mit Luftdruckmunition verletzt oder getötet.
Nach etwa drei Wochen intensiver Ermittlungen ist es den Ermittlerinnen und Ermittlern des Fachdienstes „Gewerbe und Umwelt“ in enger Zusammenarbeit mit Tierschützenden und dem zuständigen Veterinäramt gelungen, einen 65-jährigen Tatverdächtigen zu identifizieren. Die Staatsanwaltschaft Freiburg beantragte daraufhin die Durchsuchung der Wohnung des Mannes beim zuständigen Amtsgericht. Die Polizei konnte dabei relevante Beweismittel finden und sicherstellen.
Es wird noch untersucht, wie viele Vögel tatsächlich durch die mutmaßlichen Tathandlungen verletzt oder getötet wurden und ob sie alle vom selben Verdächtigen begangen wurden.
Gegen den 65-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutz- und Waffengesetz sowie weitere strafrechtliche Nebengesetze ermittelt.
ak
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen niedriger. Im Jahr 2022 wurden in Baden-Württemberg 315 Fälle von Mord aufgezeichnet, wobei 304 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 381, wovon 345 männlich und 36 weiblich waren. 165 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle in Baden-Württemberg auf 338, wobei 312 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 402, wovon 363 männlich und 39 weiblich waren. 211 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 aufgezeichneten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








