Ein Mann wurde nach einem Einbruch in Freiburg festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei leitet die Ermittlungen.
Freiburg: Tatverdächtiger nach Wohnungseinbruch in Untersuchungshaft

Freiburg (ost)
Am Abend des 08.05.2026, gegen 22.15 Uhr, öffnete ein 51-jähriger Mann ein angekipptes Fenster einer Wohnung im Erdgeschoss in der Neuenburger Straße in Freiburg und drang in die Räumlichkeiten ein.
Wenig später traf er die Bewohnerin in der Wohnung an und flüchtete dann auf die Straße.
Nachdem die Frau ihren Ehemann und die Polizei informiert hatte, gelang es ihm zusammen mit einem anderen Helfer, den Verdächtigen in der Nähe des Tatorts zu finden und schließlich bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
In dem Rucksack des Mannes und in seinen Hosentaschen wurden gestohlene Wertgegenstände aus der Wohnung entdeckt.
Ein von der Staatsanwaltschaft Freiburg am nächsten Tag beantragter Haftbefehl wurde vom Amtsgericht Freiburg genehmigt und vollstreckt.
Der dringend verdächtige Täter befindet sich nun in Untersuchungshaft. Es handelt sich um einen deutschen Staatsbürger, der bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist.
Die Kriminalpolizei Freiburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die meisten von ihnen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 653 Verdächtige männlich, während es nur 80 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








