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Freiburg: Verkehrsunfall durch alkoholisierten Fahrer verursacht, Polizeihund sorgt für Ergreifung

Ein betrunkener Autofahrer verursachte einen Unfall auf der L 116 und flüchtete. Dank des Polizeihundes konnte er wenig später festgenommen werden.

Foto: Depositphotos

Freiburg (ost)

Am Abend des Sonntags, den 04.10.2026, gab es kurz vor 21:15 Uhr einen Verkehrsunfall auf der Landstraße 116 zwischen Riegel und der Kreuzung zur Landstraße 113. Der vermeintliche Unfallverursacher flüchtete zunächst, wurde aber kurz darauf vorläufig festgenommen, unter anderem mit Hilfe eines Polizeihundes.

Ein 47-jähriger Mann, der später als Verdächtiger galt, fuhr die L 116 von Bahlingen aus mit seinem Auto und fuhr aus unbekannten Gründen über einen Kreisverkehr. Anschließend stieß sein Auto mit einer Verkehrsinsel zusammen. Danach versuchte der Mann, seine Fahrt fortzusetzen, wurde jedoch von mehreren Zeugen, darunter eine Polizeibeamtin der Polizeihundeführerstaffel, gestoppt.

Der 47-Jährige verhielt sich aggressiv und flüchtete dann zu Fuß in Richtung Guntramstraße. Die Polizeibeamtin vor Ort schaltete in den Dienst um, nahm mit ihrem Diensthund und einer hinzugezogenen Streifenwagenbesatzung die Verfolgung auf. Der Flüchtige wurde kurz darauf vom Diensthund aufgespürt und in der Guntramstraße vorläufig festgenommen. Dabei wurde der renitente Mann leicht vom Polizeihund verletzt.

Weil der Verdacht bestand, dass der Verdächtige Alkohol konsumiert hatte, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von fast zwei Promille. Der 47-Jährige musste sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen. Sein Führerschein wurde eingezogen.

Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro am Unfallfahrzeug, dem Kreisverkehr und der Verkehrsinsel. Das Fahrzeug des Mannes musste abgeschleppt werden.

Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Verdächtige mit US-amerikanischer Staatsangehörigkeit auch den Verdacht des unerlaubten Aufenthalts hatte.

Das Polizeirevier Emmendingen hat den Verkehrsunfall aufgenommen und führt die weiteren Untersuchungen durch.

ak

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen gemeldet, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle (85.09%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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