Zwei Unbekannte rauben Mann aus, Täter auf der Flucht. Polizei sucht dringend Zeugen für Ermittlungen.
Freiburg-Weingarten: 65-Jähriger nach Straßenraub leicht verletzt

Freiburg (ost)
Zwei bislang Unbekannte sollen am Mittwochmittag, 21.01.2026, einen Mann an der Straßenbahnhaltestelle «Am Lindenwädle» im Freiburger Stadtteil Weingarten ausgeraubt haben. Dabei wurde der Geschädigte leicht verletzt. Ein Zeuge verständigte kurz nach 12:00 Uhr die Polizei, nachdem er den Verletzten bemerkt hatte.
Die hinzugerufene Polizei-Streife nahm den Sachverhalt auf. Hierbei stellte sich heraus, dass sich der 65 Jahre alte Geschädigte bereits eine gewisse Zeit an der Straßenbahnhaltestelle aufgehalten haben soll. Als der Mann laut eigenen Angaben ein Telefonat führen wollte, sei er unvermittelt von zwei Unbekannten mutmaßlich mit Pfefferspray besprüht worden. Anschließend wurde dem Geschädigten dessen Mobiltelefon entrissen. Hierbei soll es wohl auch zu Fußtritten durch die Angreifer gegen das Opfer gekommen sein. Die beiden Unbekannten ergriffen anschließend die Flucht in unbekannte Richtung.
Der Geschädigte wurde durch den hinzugerufenen Rettungsdienst für weitere medizinische Abklärungen in eine Freiburger Klinik transportiert.
Die beiden Täter wurden wie folgt beschrieben:
Die Kriminalpolizei Freiburg (Tel.: 0761 882-2880) hat die weiteren Ermittlungen übernommen und sucht mögliche Zeugen, die den Vorfall beobachtet und/ oder Hinweise zu den gesuchten Tätern geben können.
ak
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312 an. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








