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Freistett: Auto überschlagen in Rheinau

Großer Einsatz nach Unfall mit 19-jährigem Audi-Fahrer auf EDF-Straße. Fahrer ohne Fahrerlaubnis, hoher Sachschaden.

Foto: Depositphotos

Rheinau (ost)

Ein Großeinsatz mit mehr als 50 Rettungskräften fand in der Montagnacht auf der EDF-Straße zwischen Freistett und Diersheim statt, verursacht von einem 19-jährigen Audi-Fahrer. Gegen 23:30 Uhr fuhr der Fahrer des Audi mit seinem Beifahrer in Richtung Diersheim, als er kurz vor der Kreuzung zur Rheinwaldstraße, offensichtlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, von der Straße abkam. Laut den bisherigen Spuren kam das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab. Nach einer Kollision mit einer Leitplanke geriet das Fahrzeug in Schräglage und durchbrach eine dortige Außenschutzplanke. Der Wagen überschlug sich mehrmals, durchbrach die gegenüberliegende Außenschutzplanke und kam in einer etwa drei Meter tiefer gelegenen Böschung auf dem Dach zum Stillstand. Der schwer verletzte Fahrer musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet werden. Nach der Erstversorgung wurden er und sein leicht verletzter Beifahrer in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Bei den Rettungsmaßnahmen wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Nach den Ermittlungen besaß der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis und war mit dem Audi unter falschem Kennzeichen und ohne gültige Zulassung unterwegs. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 30.000 Euro. Der Unfallverursacher erwartet eine Anzeige.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% entspricht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen ereigneten sich 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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