Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Freistett: Einbrecher auf frischer Tat ertappt

Ein aufmerksamer Zeuge hat in der Nacht zwei mutmaßliche Einbrecher beobachtet und die Polizei verständigt. Die Täter wurden festgenommen, nachdem sie bei der Flucht einen Unfall verursacht hatten.

Foto: Depositphotos

Achern (ost)

Ein aufmerksamer Beobachter hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zwei vermutliche Einbrecher in der Güterhallenstraße beim Einbruch beobachtet und sofort die Polizei informiert. Kurz nach 4 Uhr morgens sollen sich die beiden jungen Männer auf dem Gelände eines Unternehmens in Achern aufgehalten haben und erfolglos versucht haben, in das Gebäude einzudringen. Die alarmierten Polizeibeamten des Reviers Achern konnten sofort die Verfolgung der beiden Männer aufnehmen, die mit einem Lieferwagen mit verdeckten Kennzeichen in Richtung der L87 geflohen sind. Während der Flucht in Richtung Freistett kollidierten die Verdächtigen mit ihrem Lieferwagen zunächst mit einem entgegenkommenden Transporter. Anschließend versuchten die beiden Männer, das Einsatzfahrzeug der Polizei abzudrängen. In der Nähe eines Campingplatzes am Achernsee konnte die Fahrt schließlich gestoppt und der Lieferwagen gestoppt werden. Im Fahrzeug wurden zwei maskierte Insassen von den Polizeibesatzungen angetroffen. Die beiden Männer im Alter von 20 und 24 Jahren wurden vorläufig festgenommen, bei der Festnahme wurden zwei Beamte leicht verletzt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Baden-Baden wurden die beiden vermutlichen Täter aus dem Landkreis Rastatt wieder auf freien Fuß gesetzt.

/al

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen höher war als der der weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Dabei waren 345 Verdächtige männlich und 36 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 363 männliche und 39 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden bei 1733 Unfällen registriert, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24