Unbekannte Täter stehlen Bargeld und Schmuckstücke nach gewaltsamem Zutritt zu einem Bestattungsinstitut in den Bärenwiesen. Polizei sucht Zeugen.
Freudenstadt: Einbruch in Bestattungsinstitut

Freudenstadt (ost)
In der Nacht von Montag auf Dienstag drangen Unbekannte zwischen 2 und 3 Uhr gewaltsam in ein Bestattungsinstitut in den Bärenwiesen ein.
Nach den bisherigen Informationen brachen die Täter zunächst in eine Gartenlaube auf einem benachbarten Grundstück ein, aus der sie eine Heckenschere und einen Sonnenschirm stahlen. Mit diesen Werkzeugen begaben sich die Unbekannten über ein angrenzendes Grundstück zur Rückseite des Bestattungsinstituts. Dort stiegen sie auf eine Mülltonnenbox und brachen mit der Heckenschere eine feste Verglasung des Gebäudes auf, um Zugang zu den Innenräumen zu erhalten.
Im Gebäude wurden dann alle Räume von den Tätern durchsucht. Dabei wurden ein Minisafe, Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich und verschiedene Schmuckstücke gestohlen. Anschließend verließen die Täter das Gebäude wieder durch das gewaltsam geöffnete Fenster. Der entstandene Gesamtschaden wird auf mindestens 6.000 Euro geschätzt. Der gestohlene Minisafe konnte bisher nicht gefunden werden. Der Schaden an der zuvor aufgebrochenen Gartenlaube wird auf etwa 200 Euro geschätzt.
Das Polizeirevier Freudenstadt hat die Untersuchungen übernommen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07441 536-310 zu melden.
Patrick Bogner, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Insgesamt waren 2023 432 nicht-deutsche Verdächtige in den Fällen involviert. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt







