Opfer eines Schockanrufs in Freudenstadt verliert 20.000 Euro an Betrüger, Polizei sucht dringend Zeugen!
Freudenstadt: Seniorin durch Schockanruf um Ersparnisse gebracht

Freudenstadt (ost)
Am Dienstagabend wurde eine ältere Frau aus Freudenstadt Opfer eines Schockanrufs.
Um 19:30 Uhr erhielt die betroffene Frau den Anruf von den Tätern. Diese setzten sie sofort unter Druck mit einer erfundenen Geschichte, dass ihr Sohn einen schweren Autounfall hatte und sich im Krankenhaus befand. Sie behaupteten, dass nur die sofortige Zahlung einer Kaution verhindern könnte, dass ihr Sohn direkt ins Gefängnis käme.
Obwohl die ältere Frau zunächst skeptisch war und das Gespräch abbrach, ließen die Betrüger nicht locker. Bis 23 Uhr erhielt sie zahlreiche weitere Anrufe. Spät am Abend erschien ein unbekannter Abholer an ihrer Wohnadresse in der Bodelschwingstraße. Sie übergab ihm ihr gesamtes Barvermögen im Wert von etwa 20.000 Euro. Der Täter flüchtete danach unerkannt in unbekannte Richtung.
Der Abholer wird als etwa 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß und von normaler Statur beschrieben. Zur Tatzeit hatte er glattes, blondes Haar und trug ein dunkles T-Shirt, lange Hose und Halbschuhe.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die am späten Dienstagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Bodelschwingstraße in Freudenstadt gesehen haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 07231 186-4444 zu melden.
Wichtige Warnhinweise der Polizei:
Seien Sie misstrauisch: Die Polizei, Staatsanwaltschaft oder andere Behörden werden Sie niemals am Telefon auffordern, Bargeld oder Wertsachen zu übergeben.
Auflegen: Beenden Sie solche Anrufe sofort. Gehen Sie nicht auf lange Gespräche ein.
Recherchieren Sie: Rufen Sie Ihre Familienmitglieder unter den bekannten Nummern an, um die Informationen zu überprüfen.
Keine Geldübergaben: Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
Patrick Bogner, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen verzeichnet, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








