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Freudenstadt: Trunkenheitsfahrt in Gaggenau

Ein 43-jähriger Mann leistete erheblichen Widerstand nach einer mutmaßlichen Trunkenheitsfahrt in Gaggenau. Sein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,8 Promille.

Foto: unsplash

Gaggenau (ost)

Nach einem vermuteten Fall von Trunkenheit am frühen Samstagmorgen widersetzte sich ein 43-jähriger Mann den anschließenden polizeilichen Maßnahmen. Gegen 2 Uhr meldete ein Zeuge ein Fahrzeug, das von der A5 kommend im Bereich der Anschlussstelle Rastatt-Nord und weiter in Richtung Gernsbach in auffälligen Kurven unterwegs war. Einsatzkräfte begannen daraufhin, das Fahrzeug zu verfolgen. Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltesignale der Polizei und fuhr auf der B462 in Richtung Freudenstadt in unsicherer Fahrweise weiter. Während der Fahrt schlängelte sich der Mann mehrmals stark und verursachte beinahe Kollisionen mit der Schutzplanke. An einem Parkplatz hielt der 43-Jährige zunächst an. Als die Beamten sich dem Fahrzeug näherten, beschleunigte er jedoch erneut und stieß gegen einen Leitpfosten. Die Verfolgung wurde fortgesetzt. Zwischen den Anschlussstellen Gaggenau-Mitte und Gaggenau-Ottenau gelang es schließlich mit Hilfe von zwei Verkehrsteilnehmern, das Fahrzeug zum Stillstand zu bringen. Der Fahrer weigerte sich trotz mehrfacher Aufforderung, die Fahrertür zu öffnen. Nachdem der Schlüssel über die Beifahrerseite aus dem Zündschloss entfernt wurde und der Mann das Fahrzeug immer noch nicht verlassen wollte, wurde ein Diensthund eingesetzt, was schließlich zur Öffnung der Fahrertür führte. Beim Herausziehen aus dem Fahrzeug leistete der Mann weiterhin erheblichen Widerstand, bevor er schließlich fixiert werden konnte. Ein anschließender Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,8 Promille. Der 43-Jährige wurde daraufhin zur weiteren medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Auch dort setzte er sein aggressives Verhalten fort und leistete weiterhin Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Den Mann erwarten nun mehrere Anzeigen.

/jg

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 1733, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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