Die Flucht endete mit Festnahme im Industriegebiet von Altensteig. Der Betrunkene verletzte sich bei der Flucht zu Fuß und wurde festgenommen.
Freudenstadt: Verkehrsteilnehmer flüchtet vor Polizeikontrolle

Freudenstadt (ost)
Die Flucht eines Fahrers durch den Landkreis Freudenstadt endete am frühen Samstagmorgen im Industriegebiet von Altensteig mit der vorläufigen Festnahme des Autofahrers.
Ein Streifenwagen des Polizeireviers Freudenstadt versuchte am Samstagmorgen gegen 03:40 Uhr, einen VW in der Stuttgarter Straße anzuhalten, um ihn zu kontrollieren. Trotz deutlicher Zeichen setzte der 26-jährige Fahrer seine Fahrt fort und beschleunigte sein Fahrzeug. Später ignorierte der Flüchtige das Rotlicht an einer Kreuzung.
Kurz darauf wurde der VW-Fahrer im Industriegebiet „Turmfeld“ bei Altensteig kontrolliert. Von dort aus rannte der 26-Jährige weg, verletzte sich dabei und wurde kurz darauf von den Beamten eingeholt und festgenommen.
Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der VW-Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 0,9 Promille. Es gab auch Hinweise auf Drogenkonsum. Der Mann wurde daher zur Entnahme einer Blutprobe gebracht.
Während seiner Flucht wurde ein Verkehrsschild beschädigt.
Er wird nun in einem umfangreichen Strafverfahren unter anderem wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens, der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angeklagt.
Benedikt Sengle, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 260926, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 85.09% entspricht. In Bezug auf die Ortslage wurden 25663 Unfälle innerorts (8.37%), 13562 außerorts (4.42%) und 3369 auf Autobahnen (1.1%) verzeichnet. Die Anzahl der Getöteten betrug 369, die der Schwerverletzten 6139 und die der Leichtverletzten 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








