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Friedrichshafen: Autofahrer ohne Fahrerlaubnis gestoppt

Der 40-jährige Tunesier wurde am Mittwoch in den frühen Morgenstunden positiv auf THC getestet. Gegen ihn besteht zudem seit mehreren Jahren ein Aufenthaltsverbot in der EU.

Foto: Depositphotos

Bodenseekreis (ost)

Friedrichshafen

Ohne Fahrerlaubnis und unter Betäubungsmitteleinfluss am Steuer

Ein 40-Jähriger muss mit strafrechtlichen Folgen und einem empfindlichen Bußgeld rechnen, nachdem ihn Beamte der Bundespolizei am Mittwoch in den frühen Morgenstunden bei einer Verkehrskontrolle im Stadtgebiet gestoppt hatten. Der tunesische Staatsbürger legte den Polizisten einen Führerschein vor, dessen Gültigkeit bereits abgelaufen war. Im Zuge der weiteren Maßnahmen, die das Polizeirevier Friedrichshafen übernahm, wurde bekannt, dass für den Mann seit mehreren Jahren ein Aufenthaltsverbot in der EU gilt. Bei dem offenbar unter Drogeneinfluss stehenden 40-Jährigen entdeckten die Beamten außerdem eine geringe Menge Betäubungsmittel. Ein Drogenvortest bei dem Mann fiel positiv auf THC aus. Danach musste der 40-Jährige die Polizisten zur Blutentnahme in ein Krankenhaus begleiten; seine Fahrt durfte er nicht fortsetzen. Er wird nun bei der Staatsanwaltschaft wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unerlaubten Aufenthalts angezeigt. Falls die Blutuntersuchung den Drogenkonsum bestätigt, erfolgt zudem eine Anzeige bei der Bußgeldstelle.

Friedrichshafen

Handgreifliche Auseinandersetzung

Am Donnerstag gegen 4.30 Uhr gerieten am Stadtbahnhof in Friedrichshafen mehrere Personen körperlich aneinander. Dabei wurde ein 26-jähriger Mann nach eigenen Angaben von zwei bisher unbekannten Tätern attackiert. Zuerst stießen sie das Opfer zu Boden, anschließend traten und schlugen sie es ins Gesicht. Nach der Tat entfernten sich die beiden Unbekannten in Richtung Innenstadt. Beschrieben werden sie als 20 bis 30 Jahre alt, etwa 175 bis 180 cm groß und von südländischem Aussehen. Beide sollen dunkle Kleidung getragen haben. Das Polizeirevier Friedrichshafen nimmt Hinweise zur Tat oder zu den Tätern unter Tel. 07541/701-0 entgegen.

Langenargen

Pkw von Unbekanntem beschädigt

Ein bislang unbekannter Täter schlug am Mittwoch zwischen 17 Uhr und 19.15 Uhr auf einem Parkplatz in der Straße “Mühlesch” nahezu sämtliche Scheiben eines BMW ein. Aus dem Fahrzeug stahl der Vandale nichts. Der entstandene Sachschaden wird mit über 1.000 Euro beziffert. Das Polizeirevier Friedrichshafen nimmt unter Tel. 07541/701-0 Hinweise zur Tat oder zum Täter entgegen.

Eriskirch

Fahrerflucht nach Verkehrsunfall

Auf der K 7780 zwischen Wolfzennen und Sibratshofen fuhr am Mittwochabend gegen 17.45 Uhr ein Unfallbeteiligter nach einem Spiegelstreifer weiter, ohne sich um die Regulierung des Schadens zu kümmern. Der Fahrer eines weißen Kleinbusses soll das Rechtsfahrgebot missachtet und dabei den Außenspiegel am Renault eines 30-Jährigen beschädigt haben. Der 30-Jährige hielt an, während der Unbekannte seine Fahrt in Richtung Wolfzennen fortsetzte. Der Schaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Hinweise auf den Unfallverursacher nimmt das Polizeirevier Friedrichshafen unter Tel. 07541/701-0 entgegen.

Friedrichshafen

Beschleunigungsmanöver endet im Gebüsch

Ein Beschleunigungsmanöver führte am Mittwochmorgen zu einer Strafanzeige und einem Sachschaden von rund 7.000 Euro. Kurz nach 8 Uhr beschleunigte ein 18-jähriger BMW-Fahrer seinen Pkw in der Lindauer Straße auf Höhe der Untereschstraße stark und verlor dabei die Kontrolle über das Fahrzeug. Er geriet von der Fahrbahn, überquerte einen Gehweg, durchbrach einen angrenzenden Zaun und kam schließlich in einem Gebüsch zum Stehen. Niemand wurde verletzt. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von geschätzt ca. 4.000 Euro, am Zaun von rund 3.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun gegen den 18-jährigen polnischen Staatsbürger wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung.

Immenstaad am Bodensee

Fahrerflucht nach Verkehrsunfall

Am Montag gegen 15 Uhr streifte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker auf der B 31 ein entgegenkommendes Fahrzeug und beging danach Fahrerflucht. Der unbekannte Fahrer eines schwarzen Pkw geriet während der Fahrt über die Mittellinie. Dabei berührte er den Außenspiegel am Audi einer entgegenkommenden 73-Jährigen und beschädigte ihn erheblich. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Anschließend setzte der Fahrer des schwarzen Wagens seine Fahrt in Richtung Friedrichshafen fort. Der Schaden wird auf ca. 400 Euro geschätzt. Unfallzeugen und Personen, die Angaben zum Unfallverursacher machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 07551/804-0 beim Polizeirevier Überlingen zu melden.

Uhldingen-Mühlhofen

Autofahrerin prallt gegen Leitplanke

Eine 22-jährige Opel-Fahrerin kam am Donnerstagmorgen kurz nach 8 Uhr auf dem zweispurig ausgebauten Abschnitt der B 31 zwischen Uhldingen und Meersburg nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die dortige Schutzplanke. Die 22-Jährige erlitt einen Schock und wurde vom Rettungsdienst vorsorglich in eine Klinik gebracht. An ihrem Wagen entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro; nach dem Unfall war er nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsmaßnahmen wurde der Streckenabschnitt zeitweise vollständig gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

In Baden-Württemberg sank die Zahl der registrierten Drogendelikte von 40.049 im Jahr 2022 auf 37.873 im Jahr 2023, ein Rückgang um rund 5,4 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ging von 36.787 auf 34.877 zurück. Auch die Zahl der Tatverdächtigen sank, und zwar von 32.420 auf 30.714: 2022 waren darunter 28.389 Männer und 4.031 Frauen, 2023 waren es 26.963 Männer und 3.751 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg dagegen von 10.727 auf 11.419. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 73.917 Fällen bundesweit die meisten Drogendelikte – fast doppelt so viele wie Baden-Württemberg.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

In Baden-Württemberg wurden 2023 insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden (10,97 %), 10.355 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (3,38 %), 1.733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,57 %) und 260.926 übrige Sachschadensunfälle (85,09 %). Zur Ortslage wurden 25.663 Unfälle innerorts (8,37 %), 13.562 außerorts ohne Autobahnen (4,42 %) und 3.369 auf Autobahnen (1,1 %) angegeben. Bei den Unfällen wurden 369 Menschen getötet, 6.139 schwer verletzt und 36.086 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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