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Friedrichshafen: Polizeipräsidium Ravensburg zieht Fazit

Rund 80 Beamte nahmen am Sicherheits- und Fahndungstag teil. Einsatzleiter zieht positives Fazit trotz einiger Bußgeldanzeigen und Widerstandsfälle.

Foto: unsplash

Polizeipräsidium Ravensburg (Landkreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis) (ost)

Rund 80 Beamte des Polizeipräsidiums Ravensburg haben sich am Mittwoch, 6. Mai 2026, am länderübergreifenden Sicherheits- und Fahndungstag (siehe Pressemitteilung Innenministerium Baden-Württemberg) beteiligt und dabei überwiegend die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr in den Blick genommen. Ergänzt wurden die flächendeckenden Schwerpunktkontrollen durch eine stationäre Kontrollstelle bei Meßkirch und einen Informationsstand zur Gewaltprävention auf dem Bahnhofsvorplatz in Friedrichshafen.

Nach mehreren hundert Kontrollen im gesamten Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums Ravensburg zieht der Einsatzleiter, Polizeidirektor Nicolas Riether, ein positives Fazit: „Angesichts der Vielzahl der polizeilichen Überprüfungen, die über den ganzen Tag hinweg stattgefunden haben, hatten wir bei vergleichsweise wenigen Personen Folgemaßnahmen zu treffen“.

Auf etwa ein Dutzend Betroffene kommt eine Bußgeldanzeige zu, da sie beispielsweise trotz Verbot ein Messer in einem öffentlichen Verkehrsmittel mit sich führten.

Bei acht Kontrollierten, die in den polizeilichen Systemen wegen unbekannten Aufenthalts ausgeschrieben waren, konnte der aktuelle Aufenthaltsort geklärt werden.

Ein 18-Jähriger muss mit einem Bußgeld und Strafanzeigen rechnen, nachdem er bei einer Kontrolle im Bereich Sigmaringen Widerstand gegen die Einsatzkräfte leistete. Der junge Mann hatte in einem Zug ein Messer mitgeführt und die Anweisungen der Beamten missachtet. Zudem stellten die Polizisten bei ihm Cannabis sicher, das offensichtlich zum verbotenen Verkauf gedacht war.

Im Zuge der stationären Verkehrskontrollen bei Meßkirch, in die auch Einsatzkräfte des Zolls eingebunden waren, wurden von Seiten der Polizei mehrere Fahrer von Transportern und Kleinlastern vorwiegend wegen technischer Mängel, Beanstandung der Ladungssicherung sowie Verstößen gegen die Sozial- und Arbeitszeitvorschriften verwarnt.

Am Informationsstand zur Gewaltprävention in Friedrichshafen standen Polizisten des Referats Prävention gemeinsam mit der Bundespolizei und der DB-Sicherheit Rede und Antwort.

Quelle: Presseportal

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