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Friedrichshafen/Ravensburg: Bedrohung Zugbegleiter – Polizei sucht Zeugen

Ein 29-Jähriger wurde festgenommen, weil er einen Zugbegleiter bedroht hatte, um einer Fahrscheinkontrolle zu entgehen. Der Vorfall ereignete sich zwischen Friedrichshafen und Ravensburg.

Foto: Depositphotos

Friedrichshafen/Ravensburg (ost)

Ein Fahrgast hat einen Zugbegleiter bedroht – Die Polizei sucht nach Zeugen

Derzeit in Untersuchungshaft befindet sich ein 29-jähriger Mann, der verdächtigt wird, am Montagnachmittag in einer Regionalbahn einen Zugbegleiter bedroht zu haben, vermutlich um einer Fahrkartenkontrolle zu entgehen. Der 47-jährige Bahnmitarbeiter führte um 15.45 Uhr auf der Strecke zwischen Friedrichshafen und Ravensburg Fahrkartenkontrollen durch. Als er den 29-jährigen Mann kurz nach der Abfahrt am Bahnhof Friedrichshafen nach seinem Ticket fragte, soll dieser zunächst nicht reagiert haben. Da der Zugbegleiter vermutete, dass der 29-Jährige keinen Fahrschein besaß, bat er um seinen Ausweis. Daraufhin soll der Verdächtige bedrohlich mit einer Glasflasche auf den 47-Jährigen zugegangen sein. Der Zugbegleiter blieb unverletzt, zog sich zurück und alarmierte die Polizei. Am Bahnhof in Ravensburg nahmen zwei Streifenwagenbesatzungen, darunter zwei Beamte der Polizeihundeführerstaffel, den bereits einschlägig strafrechtlich bekannten 29-Jährigen noch im Zug vorläufig fest. Aufgrund seines psychischen Zustands wurde er zunächst in eine Fachklinik gebracht und am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen versuchter räuberischer Erpressung gegen den dringend tatverdächtigen Somalier und setzte diesen um. Anschließend wurde der 29-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Das Kriminalkommissariat Ravensburg, das die weiteren Ermittlungen leitet, bittet Zeugen des Vorfalls, sich unter Tel. 0751/803-3333 zu melden.

Staatsanwalt Dr. Christian Weinbuch, Tel. 0751/806-1344

Erste Polizeihauptkommissarin Daniela Baier, Tel. 0751/803-1010

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Räuberieraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2602 auf 3202, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2369 auf 2906 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 233 auf 296 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus (3.38%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert (0.57%). Übrige Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 260926 Unfällen aus (85.09%). Bezogen auf die Ortslage gab es 25663 Unfälle innerorts (8.37%), 13562 Unfälle außerorts (4.42%) und 3369 Unfälle auf Autobahnen (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, die Schwerverletzten 6139 und die Leichtverletzten 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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