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Friedrichshafen: Schwerpunktkontrollen des Rad- und E-Scooter-Verkehrs

Zahlreiche Verstöße bei ganztägiger Kontrolle in Friedrichshafen und Meckenbeuren, 68 Radfahrer und 8 E-Scooter-Fahrer verwarnt, Blutprobe bei Verdacht auf Betäubungsmittel

Foto: Depositphotos

Bodenseekreis (ost)

Friedrichshafen

Aktionen zur Überwachung des Rad- und E-Scooter-Verkehrs

Bei einer ganztägigen Überwachung des Rad- und E-Scooter-Verkehrs am Mittwoch im Stadtgebiet und in Meckenbeuren hat das Polizeirevier Friedrichshafen zahlreiche Verstöße festgestellt. Zwischen 9 und 16 Uhr führten die Einsatzkräfte Kontrollen an bekannten Gefahrenstellen wie der B 30 bei Meckenbeuren, in der Friedrichstraße und an der Uferpromenade durch. Insgesamt wurden 68 Radfahrer und acht E-Scooter-Fahrer bestraft, die den Gehweg unerlaubt benutzten. Außerdem erwischten die Beamten einen Radfahrer, der mit dem Handy am Ohr unterwegs war. Ein E-Scooter-Fahrer musste sich einer Blutprobe unterziehen, da der Verdacht auf Drogenkonsum bestand.

Langenargen

Streitlustiger Mann ruft die Polizei auf den Plan

Nach einem Polizeieinsatz am Mittwochabend in der Friedrichshafener Straße muss ein 21-Jähriger mit Anzeigen wegen Trunkenheit am Steuer, Fahrens ohne Führerschein sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungs- und Kraftfahrzeugsteuergesetz rechnen. Zeugen hatten den aggressiven Mann gemeldet, der angeblich mit einem Motorrad unterwegs war. Die Polizei traf den 21-Jährigen vor Ort an und fand in der Nähe ein nicht zugelassenes Motorrad mit warmem Motor. Da der Mann einen Alkoholwert von über 1,3 Promille hatte und ein Drogentest positiv auf Kokain und THC war, musste er im Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Außerdem konnte er keinen Führerschein vorzeigen. Er wird nun von der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Sipplingen / Bodensee

Erfolgreiche Suche nach vermisster Person

Am Mittwochmittag löste eine vermisste 25-jährige Frau in Sipplingen einen großen Suchaufwand aus. Nachdem die Frau gegen 12.30 Uhr ins Wasser des Bodensees gefallen und danach verschwunden war, starteten Polizei und Rettungskräfte Suchaktionen zu Wasser, zu Land und aus der Luft. Neben Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst waren auch ein Polizeihubschrauber, Drohnen und Suchhunde beteiligt. Am späten Nachmittag wurde die 25-Jährige wohlbehalten an Land gefunden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle (85.09%) waren übrige Sachschadensunfälle. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 25663 Unfälle innerorts (8.37%), 13562 außerorts (4.42%) und 3369 auf Autobahnen (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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