Mehrere Verletzte nach schwerem Verkehrsunfall, Rettungsdienst im Großeinsatz
Frontalzusammenstoß in Bösingen-Herrenzimmern

Bösingen-Herrenzimmern (ost)
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntagmorgen, dem 08.03.2026, gegen 08:00 Uhr, auf der Kreisstraße 5522, Bösinger Straße, zwischen zwei Fahrzeugen. Eine 39-jährige Frau fuhr einen Ford Grand C-Max und war in Herrenzimmern (78662) in Richtung Bösingen unterwegs. Kurz nach Herrenzimmern geriet sie aus unbekannten Gründen in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden VW Passat, der von einem 45-jährigen Mann und drei Kindern im Alter von 12 und 13 Jahren besetzt war.
Die Fahrerin des Fords erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des VW Passat wurde schwer verletzt und ebenfalls mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Ein 13-jähriges Mädchen musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Universitätsklinikum geflogen werden. Die beiden anderen leicht verletzten Mädchen wurden mit zwei weiteren Rettungswagen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Ein großes Rettungsteam war vor Ort im Einsatz. Es wurden vier Rettungswagen, zwei Notärzte, ein leitender Notarzt und ein organisatorischer Leiter mobilisiert. Zusätzlich wurde der bereits erwähnte Rettungshubschrauber angefordert. Die Straßenmeisterei Schramberg wurde zur Reinigung der Fahrbahn gerufen. Die Strecke zwischen Herrenzimmern und Bösingen wurde für den Verkehr gesperrt, während die Unfallaufnahme lief. An beiden Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Ein Abschleppdienst musste beide Fahrzeuge bergen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 ereigneten sich insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte waren 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








