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Frontalzusammenstoß in Mannheim-Hochstätt

Am Samstagabend kollidierten ein VW Passat und ein Ford Focus frontal. Drei Personen wurden leicht verletzt. Zeugenaufruf für Hinweise.

Foto: unsplash

Mannheim (ost)

Am Samstagabend um etwa 21:30 Uhr fuhr eine 39-jährige Frau mit ihrem VW Passat die Kloppenheimer Straße von Rheinau kommend in Richtung Seckenheim. An der Kreuzung Rohrlachstraße/Kloppenheimer Straße auf der Hochstätt positionierte sie sich auf dem Fahrstreifen zum Linksabbiegen. Dabei fuhr sie jedoch zu weit vor, wodurch es zu einer frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden Ford Focus kam, der aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nicht rechtzeitig bremsen konnte. Bei dem Zusammenstoß wurden sowohl beide Fahrer als auch eine Beifahrerin des VW leicht verletzt. Die Fahrerin des VW und ihre Beifahrerin lehnten es ab, mit einem gerufenen Rettungswagen ins Krankenhaus zu fahren, während der Unfallgegner zur Abklärung mitfuhr. Beide Fahrzeuge erlitten wirtschaftlichen Totalschaden und mussten abgeschleppt werden, da sie nicht mehr fahrbereit waren. Die VW-Fahrerin und ihre Begleitung verweigerten vor Ort die Aussage, während der Fahrer des Fords später am Abend das Krankenhaus mit leichten Verletzungen verließ und sofort zum Polizeirevier Ladenburg ging, wo er ebenfalls keine Aussage machte. Die Kloppenheimer Straße musste für die Unfallaufnahme vorübergehend vollständig gesperrt werden und anschließend wurde die Fahrbahn von einer Fachfirma gereinigt. Erst nach 01:00 Uhr war die Straße wieder komplett frei. Die weiteren Untersuchungen zum Unfall werden vom Revier Ladenburg durchgeführt.

Personen, die den Unfall beobachtet haben und Informationen zum unfallverursachenden Fahrzeug und Fahrer geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ladenburg unter Tel.: 06203/9305-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen gemeldet, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 260926 Fällen aus, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt wurden 369 Menschen getötet, 6139 schwer verletzt und 36086 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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