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Frontalzusammenstoß in Wilhelmsdorf / Pfrungen

Mehrere Personen nach schwerem Unfall verletzt, Rettungseinsatz mit 17 Fahrzeugen und einem Rettungshubschrauber.

Foto: unsplash

Ravensburg (ost)

Wilhelmsdorf / Pfrungen

Einige Personen verletzt nach Frontalzusammenstoß von zwei Autos

Am Mittwochnachmittag, gegen 17:55 Uhr ereignete sich auf der L201B am Ausgang von Pfrungen in Richtung Ruschweiler / Denkingen ein schwerwiegender Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen. Nach bisherigen Informationen fuhr eine 40-jährige Fahrerin eines Dacia Lodgy von Denkingen nach Pfrungen. Kurz vor dem Ortseingang, nach einer Kurve, kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Ford Tourneo aus Pfrungen in Richtung Ruschweiler. Durch den Aufprall wurden alle Insassen des Dacia verletzt. Die Fahrerin erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Die 5 weiteren Insassen waren Kinder und Jugendliche einer Betreuungseinrichtung. Sie erlitten leichte Verletzungen, die teilweise in Krankenhäusern behandelt werden mussten. Die alleinige Fahrerin des Fords, eine 26-jährige Frau, wurde leicht verletzt. Der Ford wurde durch den Zusammenstoß von der Straße auf ein angrenzendes Feld abgewiesen und kam dort zum Stillstand. Aufgrund der unklaren Situation bezüglich der Art und Anzahl der Verletzten wurden insgesamt 17 Rettungsfahrzeuge mit 45 Rettungskräften, die Feuerwehr mit einem Fahrzeug und 14 Feuerwehrleuten sowie ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle geschickt. Die Polizei war zeitweise mit 3 Streifen vor Ort. Die L201B war während der Rettungsmaßnahmen, der Bergung der Fahrzeuge und der Reinigung der Straße für den Verkehr vollständig gesperrt. Die Schäden an den beteiligten Fahrzeugen werden auf jeweils 20.000 Euro geschätzt. Die polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon endeten 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen verzeichnet, was 0,57% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage wurden 25.663 Unfälle innerorts (8,37%), 13.562 Unfälle außerorts (ohne Autobahnen) (4,42%) und 3.369 Unfälle auf Autobahnen (1,1%) registriert. Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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