Ein 26-jähriger Mann wurde bei einem Überholmanöver auf der L600 leicht verletzt. Die Polizei sucht nach Zeugen und Verkehrsteilnehmern, die Hilfe angeboten haben.
Gaiberg: Verkehrsunfall auf L600 nach riskantem Überholmanöver

Rhein-Neckar-Kreis/L600 (ost)
Am frühen Morgen des 4. September ereignete sich gegen 5 Uhr auf der L 600 zwischen Gaiberg und Leimen ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leichte Verletzungen erlitt. Die Polizei sucht nun nach Personen, die den Unfall beobachtet haben, sowie nach zwei Fahrern, die dem Verletzten unmittelbar nach dem Unfall geholfen haben.
Nach den bisherigen Informationen fuhr ein 26-jähriger Mann mit seinem schwarzen Ford auf der L 600 von Gaiberg in Richtung Leimen. Kurz vor Lingental wurde er in einer langen Rechtskurve von einem schwarzen Mitsubishi überholt. Als sich die beiden Fahrzeuge auf gleicher Höhe befanden, kam ein weiteres Auto entgegen. Der 26-Jährige musste daraufhin bremsen, nach rechts ausweichen und landete im Straßengraben, wo das Auto zum Stillstand kam.
Der Fahrer des schwarzen Mitsubishi fuhr weiter, ohne anzuhalten. Der 26-Jährige erlitt leichte Verletzungen. An seinem Auto entstand Schaden am vorderen rechten Rad. Ein Abschleppunternehmen mit Kran musste gerufen werden, um das Auto aus dem Graben zu bergen. Der entstandene Schaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Kurz nach dem Unfall hielten ein VW-Fahrer und ein Skoda-Fahrer an und boten dem Verletzten ihre Hilfe an. Da der 26-Jährige angab, keine Hilfe zu benötigen, fuhr der VW-Fahrer weiter. Der Skoda-Fahrer nahm den jungen Mann mit in die nächste Ortschaft.
Die Polizei hat keine Informationen über den VW-Fahrer oder den Skoda-Fahrer. Diese beiden Personen werden ebenso gesucht wie weitere Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zum schwarzen Mitsubishi oder dessen Fahrer haben.
Das Polizeirevier Neckargemünd hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 06223 9254-0.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








