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Gammertingen: Alkoholisierter Verursacher verursacht Auffahrunfall

Ein 35-Jähriger mit über drei Promille verursachte einen Auffahrunfall in Sigmaringen. Er musste zur Blutentnahme in eine Klinik begleitet werden.

Foto: Depositphotos

Landkreis Sigmaringen (ost)

Sigmaringen

Kollision von hinten – Verursacher stark betrunken

Der Alkoholtest ergab, dass der Verursacher eines Auffahrunfalls am Sonntag kurz vor 22 Uhr in der Fürst-Wilhelm-Straße über drei Promille hatte. Der 35-jährige Fahrer bog mit seinem VW von der Bahnhofstraße in die Fürst-Wilhelm-Straße ab und übersah dabei den Ford eines 25-Jährigen, der aufgrund des Bahnübergangs dort wartete. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 2.500 Euro, aber niemand wurde verletzt. Bei der Unfallaufnahme bemerkte die Polizei den starken Alkoholgeruch des 35-Jährigen. Er wurde aufgrund seiner Alkoholisierung zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht. Sein Führerschein wurde eingezogen und die Weiterfahrt untersagt. Nun wird gegen ihn wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Gammertingen

Auto landet im Garten

Ein 21-jähriger BMW-Fahrer war stark alkoholisiert, als sein Wagen am frühen Montagmorgen in einem Garten in der Bergstraße landete. Der Fahrer war in der Europastraße in Richtung des Kreisverkehrs unterwegs, als er in einer Kurve die Kontrolle über sein Auto verlor und von der Straße abkam. Dabei überfuhr er ein Verkehrszeichen, durchbrach einen Zaun und prallte gegen Sträucher, Bäume und einen Stein. Der BMW kam schließlich seitlich an einem Baum zum Stillstand. Der Fahrer wurde im Auto eingeklemmt und musste von Rettungskräften befreit werden. Er erlitt leichte Verletzungen. Ein Alkoholtest ergab knapp zwei Promille, weshalb er eine Blutprobe im Krankenhaus abgeben musste. Sein Führerschein wurde eingezogen. Das Auto, das wirtschaftlichen Totalschaden in Höhe von mehreren 10.000 Euro erlitt, musste von einem Abschleppunternehmen mit einem Kran aus dem Garten geholt werden. Der Schaden im Garten wird ebenfalls auf mehrere tausend Euro geschätzt. Aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen wurde das Umweltamt informiert. Der Fahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% der Gesamtzahl ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 25.663 innerorts (8,37%), 13.562 außerorts (ohne Autobahnen) (4,42%) und 3.369 auf Autobahnen (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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