Am 13. September 2026 wurde die Bundespolizeiinspektion Offenburg um 09:11 Uhr alarmiert, da ein Fahrdienstleiter bewusstlos war und den Bahnverkehr zum Stillstand brachte.
Gefährdung des Bahnverkehrs: Bahnbetrieb auf der Schwarzwaldbahn kommt zum Erliegen

Gengenbach (ost)
Am 13. September 2026 um 09:11 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion Offenburg von der Notrufzentrale alarmiert. Der Grund dafür war, dass der Fahrdienstleiter in Gengenbach nicht erreichbar war, was zu einem Stillstand des Bahnverkehrs führte. Aufgrund des Verdachts auf einen medizinischen Notfall wurde auch der Rettungsdienst alarmiert. Bei Ankunft der Beamten waren die Türen des Stellwerks verschlossen. Durch die Fenster konnten sie den Fahrdienstleiter sehen, der bewusstlos in einem Bett lag. Trotz Klopfen und der Warnsignale des Zugfunks reagierte der deutsche Staatsangehörige nicht. Daher wurde die Feuerwehr Gengenbach um Hilfe bei der Türöffnung gebeten. Nach mehrmaligem lauten Klopfen öffnete der 29-Jährige die Tür. Er wurde zuerst vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Aufgrund seines Verhaltens und der gefundenen leeren Bierflaschen wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 0,94 Promille. In seinem Portemonnaie fanden die Beamten zwei Konsumeinheiten einer weißen Substanz, die laut dem 29-Jährigen Kokain war. Es bestand der Verdacht auf Gefährdung des Bahnverkehrs sowie illegalen Besitz von Betäubungsmitteln. Die Staatsanwaltschaft Offenburg ordnete eine Blutentnahme an. Gegen 10:20 Uhr traf ein Ersatz für den Fahrdienstleiter ein, sodass der Bahnverkehr um 10:30 Uhr wieder aufgenommen werden konnte.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle oder 3.38% aller Unfälle aus. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen oder 0.57% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle oder 85.09%. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








