Am Bahnhof in Blaubeuren wurde ein 15-jähriger Reisender attackiert und gewürgt. Die Bundespolizei sucht dringend nach Zeugen.
Gefährliche Körperverletzung am Bahnhof Blaubeuren

Blaubeuren (ost)
Am Freitag, den 27.02.2026, ereignete sich am Bahnhof in Blaubeuren eine gefährliche Körperverletzung durch einen bisher unbekannten Täter.
Nach ersten Erkenntnissen waren zwei 15-jährige Reisende gegen 17:00 Uhr am Bahnsteig, als einer der Jugendlichen von dem Unbekannten gestoßen wurde. Daraus resultierte ein Streitgespräch, bei dem der Täter sein Gegenüber kurzzeitig am Hals würgte. Als der gleichaltrige Freund eingreifen wollte, griff der Verdächtige auch ihn an und drückte ihn gegen eine Wand. Beide 15-jährigen Jugendlichen deutschen Ursprungs wurden leicht verletzt. Der Unbekannte wird als Mann im Alter von 40 bis 50 Jahren mit Glatze und Dreitagebart beschrieben. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Lederjacke mit weißen Streifen auf den Schultern sowie schwarze Schuhe.
Die zuständige Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat oder dem Täter geben können, sich unter der Rufnummer +4971155049-1020 oder per E-Mail an: bundespolizei.stuttgart.oea@polizei.bund.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








