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Gefährliche Körperverletzung in Mannheim-Jungbusch

Am frühen Sonntagmorgen kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der drei Männer von einer achtköpfigen Gruppe angegriffen wurden. Zeugen werden gesucht.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 3:30 Uhr, wurde der Polizei eine größere Auseinandersetzung in der Jungbuschstraße zwischen 10 bis 15 Personen gemeldet. Vor Ort konnte in Erfahrung gebracht werden, dass drei Männer von einer anderen, achtköpfigen Männergruppe angegriffen wurden. Zunächst verwickelte man die Dreiergruppe in ein Gespräch, in dem es zu Faustschlägen gegen einen Herrn aus der Dreiergruppe kam. Als die Drei in Richtung Hafenstraße flüchteten, kam es zu Beleidigungen aus der „gegnerischen“ Gruppierung und ein Mann habe ein Messer vor sich gehalten. Als dieser in Richtung von den drei Flüchtenden ging, hielt einer schützend die Hände vor sich und wurde hierbei leicht an der Hand verletzt. Nachdem die Drei schutzsuchen die dortige Tankstelle aufsuchten, verständigten sie die Polizei. Nach dem Eintreffen der Beamten wurde der Sachverhalt wie beschrieben bekannt und die eingesetzten Kollegen und Kolleginnen fahndeten umgehend nach den Tatverdächtigen. Hierbei konnten die beiden Haupttäter aus der Gruppe unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt vorläufig festgenommen werden. Beide Personen waren deutlich alkoholisiert und wurden nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß entlassen. Der Grund der Auseinandersetzung und die Identifizierung der weiteren Personen aus der Gruppe ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt. Zeugen, welche Hinweise oder sachdienliche Angaben zur oben genannten Tat geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Mannheim-Innenstadt, unter der Tel. 0621/12580, in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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