Zwei Jugendliche flüchteten auf gestohlenen Motorrollern vor der Polizei, gefährdeten Fußgänger und wurden festgenommen.
Gestohlene Motorroller: Jugendliche flüchten vor Polizei und gefährden Verkehrsteilnehmer

Rhein-Neckar-Kreis (ost)
Am Freitagnachmittag um etwa 15:30 Uhr versuchte eine Patrouille des Polizeireviers Weinheim in der Talstraße, zwei Motorroller mit jeweils zwei Insassen zu kontrollieren.
Die Fahrer der Roller ignorierten jedoch die Anhaltezeichen des Streifenwagens und flüchteten mit zu hoher Geschwindigkeit.
An der Schönauer Straße fuhren sie über die Fußgängerbrücke über den Kanzelbach.
Zumindest zwei Fußgänger mussten ausweichen, um einen Zusammenstoß mit den Rollern zu vermeiden.
Während der Verfolgung wurden die zwei verdächtigen Motorroller und ein weiteres Fahrzeug an der Tankstelle in der Landstraße entdeckt.
Alle drei versuchten sofort von der Tankstelle zu entkommen.
Es gelang den Polizeibeamten, zwei flüchtige Personen im Alter von 15 und 16 Jahren festzunehmen.
Die drei Motorroller wurden verlassen in der Nähe der Tankstelle gefunden.
Weitere Untersuchungen ergaben, dass alle drei Motorroller zuvor gestohlen worden waren.
Der festgenommene 16-jährige Rollerfahrer war unter dem Einfluss von Cannabis.
Er besaß keine gültige Fahrerlaubnis und die drei Fahrzeuge waren nicht versichert.
Das Haus des Jugendrechts der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen wegen schweren Diebstahls in drei Fällen, Gefährdung des Straßenverkehrs, gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr, illegalen Autorennen, Verstoß gegen das Versicherungsgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Cannabisgesetz aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








