Maskierter forderte Geld von Tankstellenmitarbeiterin, diese setzte Pfefferspray ein. Täter flüchtete mit Fahrrad.
Gesucht: Zeugen nach versuchtem Raub

Hohenlohekreis (ost)
Bretzfeld-Bitzfeld: Versuchter Überfall auf Tankstelle – Augenzeugen gesucht
Am Montagmorgen wurde eine Tankstelle in Bretzfeld-Bitzfeld von einem Unbekannten überfallen. Gegen 7 Uhr betrat eine maskierte Person die Tankstelle in der Heilbronner Straße und forderte mit einem kleinen Küchenmesser Geld von der Angestellten. Da sie noch nicht auf die Kasse zugreifen konnte, bot sie dem Täter an, Bargeld aus ihrer Tasche zu holen. Während die 54-Jährige den Geldbeutel aus ihrer Tasche holte, zog sie gleichzeitig ein Pfefferspray heraus und hielt es dem maskierten Mann vor das Gesicht, ohne es zu benutzen. Daraufhin flüchtete der Täter aus dem Gebäude und fuhr mit einem Fahrrad in Richtung Ortsmitte davon. Der Täter wird als 1,80 Meter groß beschrieben und trug zur Tatzeit einen dunkelgrauen Kapuzenpullover und darunter einen hellgrauen Kapuzenpullover. Außerdem trug die Person eine dunkle Hose, dunkle Schuhe und dunkle Handschuhe. Das Gesicht war mit einer medizinischen Atemschutzmaske bedeckt und zusätzlich trug der Unbekannte eine dunkle Sonnenbrille. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zum Täter haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Künzelsau unter der Telefonnummer 07940 9400 zu melden.
Öhringen: Busfahrer fährt unter Drogeneinfluss
Am Montagnachmittag wurde der Fahrer eines Linienbusses im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Öhringer Austraße überprüft. Bei dem 50-Jährigen wurden drogentypische Anzeichen festgestellt. Ein Urintest ergab ein positives Ergebnis auf THC. Daraufhin wurde der Mann zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.
Schöntal: Unfall in Hecke
Am Montagnachmittag geriet ein 59-Jähriger während der Fahrt von Jagsthausen nach Berlichingen mit seinem Auto von der Straße ab. Um 15:35 Uhr fuhr der Fahrer eines VW auf der Landesstraße 1025 in Richtung Berlichingen. Vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls fuhr er in einer Linkskurve geradeaus in eine Hecke und kam schließlich kurz vor einem Acker zum Stehen. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Aufgrund seines Gesundheitszustands wurde er mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro.
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Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Räuberieraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 auf 3202, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert – 73.917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 10355, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1733 Fälle aus, was 0.57% aller Unfälle sind. Der Großteil der Unfälle (85.09%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 260926. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte auf den Straßen von Baden-Württemberg.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








