Eine Gruppe von Unbekannten raubte zwei junge Männer aus und entkam mit Getränken und Geld. Die Polizei sucht Zeugen.
Getränke und Bargeld geraubt in Friedrichshafen

Bodenseekreis (ost)
Friedrichshafen
Räuberische Erpressung in der Nähe des Sees
In den frühen Morgenstunden des Sonntags wurden ein 17-Jähriger und ein 18-Jähriger an der Uferpromenade von einer Gruppe von vier bis fünf Unbekannten beraubt. Die Täter zwangen die jungen Männer gegen 2 Uhr durch Einschüchterung zur Herausgabe von Wertsachen und Getränken. Sie nahmen verschiedene Getränke und einen niedrigen dreistelligen Geldbetrag von den Opfern und flüchteten dann. Die Polizei startete sofort eine Fahndung, die jedoch erfolglos blieb. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen räuberischer Erpressung und bittet um Hinweise zu den Tätern mit süd- und mitteleuropäischem Aussehen unter der Tel.07541/701-0.
Friedrichshafen
Verkehrsunfall mit beträchtlichem Sachschaden
Ein Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag verursachte einen Sachschaden von etwa 17.000 Euro. Ein 41-jähriger Mercedes-Fahrer kollidierte auf der Allmandstraße mit einem am rechten Fahrbahnrand geparkten Mercedes. Der Aufprall schob diesen gegen ein anderes geparktes Fahrzeug, an dem kein Schaden entstand. Der Schaden am Auto des 41-Jährigen wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt, während der Schaden am geparkten Auto etwa 12.000 Euro beträgt. Der Unfallverursacher zahlte vor Ort ein Verwarnungsgeld.
Immenstaad / B 30
Radfahrer mit über drei Promille Alkohol im Blut gestoppt
Am späten Montagabend wurde ein Radfahrer auf der B31 von Beamten des Polizeireviers Friedrichshafen gestoppt, da er einen Atemalkoholwert von über drei Promille hatte. Ein Zeuge meldete den Mann kurz vor 23.30 Uhr, da er ohne Beleuchtung in Richtung Überlingen fuhr. Die Polizei hielt den 37-jährigen Radfahrer an und führte einen Alkoholtest durch, der ein deutlich zu hohes Ergebnis ergab. Der Mann musste zur Entnahme einer Blutprobe in eine Klinik gebracht werden und verbrachte die Nacht in einer Gewahrsamszelle. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Eriskirch
Radfahrer bei Abbiegeunfall verletzt
Ein Verkehrsunfall am Montagmorgen um 6.50 Uhr an der Einmündung Greuther Straße / Schubertstraße führte zu einer verletzten Person und einem Sachschaden von rund 8.500 Euro. Ein 40-jähriger Skoda-Fahrer wollte nach rechts in die Schubertstraße abbiegen und übersah dabei einen 47-jährigen Radfahrer auf dem Radweg. Es kam zur Kollision, bei der der Radfahrer stürzte und sich leicht verletzte. Er wurde im Krankenhaus behandelt. Die Polizei ermittelt gegen den 40-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 auf 3202, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2369 auf 2906 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 233 auf 296 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 im Jahr 2022 auf 1674 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 36.787 im Jahr 2022 auf 34.877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 32.420 auf 30.714 zurück. Von den Verdächtigen waren 28.389 männlich, 4.031 weiblich und 10.727 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betrafen 1733 Fälle, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








