Ein Mann wurde mit 80 km/h auf seinem E-Scooter erwischt, stand unter Drogeneinfluss und verlor seinen Versicherungsschutz.
Getunter E-Scooter unter Drogeneinfluss in Mannheim

Mannheim (ost)
Ein Mann im Alter von 48 Jahren wurde am Montagvormittag auf der Friesenheimer Insel mit einem modifizierten E-Scooter erwischt, obwohl er deutlich unter dem Einfluss von Drogen stand.
Die Polizei bemerkte den Mann kurz vor elf Uhr in der Industriestraße, da er mit seinem E-Scooter mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Der Tacho des Polizeiautos zeigte fast 80 km/h, als sie ihm folgten. Er wurde angehalten und kontrolliert. Dabei zeigten sich eindeutige Anzeichen von Drogenkonsum. Ein Drogentest bestätigte dies, da er positiv auf Cannabis reagierte. Eine Blutprobe wurde entnommen.
Aufgrund der Manipulationen am E-Scooter war der Versicherungsschutz erloschen und das Fahrzeug wurde führerscheinpflichtig. Der E-Scooter wurde für weitere Untersuchungen beschlagnahmt.
Gegen den 48-jährigen Mann wird nun wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Zudem erwartet ihn eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die Ermittlungen des Polizeireviers Mannheim-Neckarstadt sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 26.963 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 3.751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








