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Gewalttaten in Kehl

Am Montagnachmittag wurden mehrere Kinder angegriffen und bedroht, während sie im Wasser waren. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Kehl (ost)

Am Montagnachmittag ereigneten sich in der Schwimmbadstraße und im Altrheinweg in Kehl mehrere Straftaten, die anscheinend von derselben Gruppe Unbekannter begangen wurden. Gegen 14 Uhr wurden drei Jungen im Alter von elf bis dreizehn Jahren, während sie im Wasserband badeten, von mehreren Unbekannten mit Steinen beworfen. Zwei der Jungen wurden getroffen. Danach kam es zu weiteren Angriffen und einem Versuch, das Fahrrad eines Jungen zu stehlen. Dieser Diebstahl wurde jedoch vereitelt, als eine bisher unbekannte Zeugin eingriff. Kurz darauf wurde im Altrheinweg ein versuchter Raubüberfall verübt. Ein 14-Jähriger wurde von einem Unbekannten festgehalten, während zwei weitere Täter ihn bedrängten und versuchten, ihn ins Gebüsch zu ziehen. Unter Drohungen sollte der Jugendliche zur Herausgabe seiner Wertsachen gezwungen werden. Als Mitschüler eingriffen, wurde ein weiterer 14-Jähriger von einem der Täter ins Gesicht geschlagen. Danach flüchtete die Gruppe über die Passerelle in Richtung Frankreich. Zwei der Verdächtigen sollen dunkelhäutig und schwarz gekleidet gewesen sein. Der dritte Täter wird als rothaarig beschrieben und trug eine Mütze mit der Aufschrift „Gucci“, blaue Kleidung und blaue Badelatschen. Die Beamten des Polizeireviers Kehl haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten insbesondere die bisher unbekannte Zeugin, die den versuchten Fahrraddiebstahl verhindert hat, sowie Zeugen, die die Vorfälle beobachtet haben oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können, sich unter der Telefonnummer 07851 893-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 auf 3202, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2369 auf 2906 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 233 auf 296 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 auf 1674. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Fahrraddiebstahlraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 blieben relativ konstant. Im Jahr 2022 wurden 22.350 Fälle registriert, wovon 1.882 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 1.671, darunter 1.553 Männer, 118 Frauen und 771 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 22.305 Fälle gemeldet, von denen 2.032 aufgeklärt wurden. Es gab 1.761 Verdächtige, darunter 1.651 Männer, 110 Frauen und 872 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 22.350 22.305
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.882 2.032
Anzahl der Verdächtigen 1.671 1.761
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.553 1.651
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 118 110
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 771 872

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, von denen 304 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 338, wobei 312 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 363 männliche Verdächtige und 39 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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